Aktuelles / Vereinsmitteilungen
Neues von der Eifelverein Ortsgruppe Bad Münstereifel:
Presseveröffentlichung
Der Eifelverein Bad Münstereifel hat die beliebte und seit langem vergriffene 128-seitige Broschüre über Bad Münstereifel neu herausgebracht. Das erstmalig 1984 aufgelegte Buch erschien nun in der dritten überarbeiteten und aktualisierten Auflage mit über 50 farbigen Abbildungen im DIN A5 Format.
Der Leser erfährt detailliert die Geschichte der Stadt von den Anfängen bis zur Neuzeit und wird angereichert durch geschichtliches Hintergrundwissen durch die Altstadt geführt. Weitere Kapitell befassen sich mit dem alten Friedhof, dem Apothekenmuseum, der Römischen Kalkbrennerei in Iversheim sowie dem Handwebermuseum in Rupperath. Auch die Arbeitsweise und Funktion des Radioteleskops in Effelsberg werden anschaulich erläutert. Über die Hälfte der Fläche der Großgemeinde sind mit Wald bedeckt. So beschreibt zum einen ein ausführlicher Artikel das Erholungsgebiet Bad Münstereifeler Wald und ein anderer widmet sich dem Wandern. Hierzu führen sechs detailliert beschriebene Touren ergänzt durch Handskizzen in alle Himmelsrichtungen.
Erhältlich ist das Buch u.a. im örtlichen Buchhandel, bei der Kurverwaltung (Bahnhof) und der Tourist-Information (Apothekenmuseum) zum Preis von 5,00 €.
Rundgang nach Löhndorf
Die Eifelverein Ortsgruppe Bad
Münstereifel hatte unter dem Motto“ Schau wie schön die Rosen blühen“ zu
einer Wanderung mit anschließendem Rundgang nach Löhndorf, einem Ortsteil
der Barbarossastadt Sinzig, eingeladen. 25 WanderfreundInnen machten sich
zunächst unter der Leitung von Ursula März auf eine schöne,
abwechslungsreiche Wanderroute. Dann traf man sich mit dem Ortsvorsteher
Friedhelm Münch um den Ort zu erkunden. Er berichtete u.a,. dass Löhndorf
seit Juni 2004 eines der bundesweit anerkannten 6 Rosendörfer ist.
Aber
schon in den Jahren 1997 und 1998 erhielt das Dorf im Rahmen des Wettbewerbs
„Unser Dorf soll schöner werden – unser Dorf hat Zukunft“ als Landessieger
die Goldplakette. Die über 10.000 – zehntausend- Rosensträucher, bestehend
aus mehr als 96 verschiedenen Sorten und die urig restaurierten
Fachwerkhäuser prägen das Ortsbild. Rings um die altehrwürdige Pfarrkirche
St. Georg wurden, wie fast überall im Ort, die großen Nadelbäume durch
wohlriechende Rosensträucher ersetzt. Im privaten und auch im öffentlichen
Bereich hat die Rose so ihren festen Platz gefunden und wird von der
Bevölkerung liebevoll gehegt und gepflegt. Voll Stolz berichtet Münch, dass
es sich in Löhndorf mit seinen 1400 Einwohnern gut leben lässt. Auch die in
den Rosenmonaten immer zahlreicher werdenden Tagesgäste können die
Gastfreundschaft der Löhndorfer erfahren: nämlich im „Rosen-Cafe“ am
Pfarrhausgarten. Dort endete auch unser informativer und kurzweilige
Rundgang. Von freundlicher Bedienung wurde die Gruppe mit frischen,
köstlichen Waffeln mit „roter Grütze,
Eis und Sahne“ dort auf das Beste bewirtet und man war sich einig: Im nächsten Jahr fahren wir wieder zur Rosenblüte nach Löhndorf.
Monika Schmitz
Mitgliederversammlung im Januar 2010
Satzungsgemäß hatte der Vorsitzende der Eifelverein Ortsgruppe Bad Münstereifel Prof. Hubert Hendrichs zur jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen und freute sich, dass er 70 Mitglieder im St. Josefshaus begrüßen konnte. Gleich zu Beginn der Versammlung stand die Mitgliederehrung und die Auszeichnung von Wanderfreunden auf der Tagesordnung. Der Vorsitzende der Bezirksgruppe Euskirchen Dr. Karl-Heinz Decker würdigt zunächst die großen Verdienste des im letzten Mai letzten Jahres verstorbenen langjährigen Geschäftsführers Wilfried Schmitz. Sein Tod hinterlasse tiefe Wunden und eine große Lücke, denn er sei der Motor und bis zu seinem Tod die tragende Stütze des Vereins gewesen. Sodann zeichnete er die Stammtischreferentin Eva Knoll, den Medienwart Peter Horn, die WanderführerIn Uschi März und Daniel Nöke und den Wanderführer und Wanderwart Dr. Albrecht Oßwald mit der „Grünen Verdienstnadel“ des Hauptverein aus. Mit launigen Worten erläuterte Dr. Decker die Verdienste jedes Einzelnen um dann die Ehrung der langjährigen Mitglieder vorzunehmen, die leider nicht alle zur Versammlung kommen konnten. Für 50jährige Vereinstreue wurde Heinz Jonas ausgezeichnet. 25 Jahre Mitglied der Ortsgruppe sind Günter Portz, Manfred Prinz, Hedi, Brigitte und Franz-Josef Müller, Marianne Schmitz und Ilse Rieve. Ludger Werr erhielt den Stocknagel für 1500 Wanderungen, bei denen er 29767 Km erwandert hat. Aus den Tätigkeitsberichten erfuhren die Anwesenden dass das vergangene Vereinsjahr erfolgreich verlaufen ist. Wanderwart Dr. Albrecht Oßwald berichtete dass 2274 Wanderfreundinnen und Freunde an 152 Wanderungen teilgenommen und dabei 2455 km zurückgelegt haben. Es wurde eine Radwanderung und sieben Mehrtagestouren/ Ferienwanderungen mit 141 TeilnehmerInnen durchgeführt. Zur Zeit stehen der Ortsgruppe 14 WanderführerInnen zur Verfügung. Wanderleiter Friedrich Koßwig hat im vergangenen Jahr erfolgreich Lehrgang und Prüfung gemacht und ist somit der erste zertifizierte Gesundheitswanderführer des gesamten Eifelvereins. Er wird in diesem Jahr 12 Gesundheitswanderungen hier in Bad Münstereifel anbieten. 126 Interessierte kamen zu den Vorträgen ins Johannistor und 122 besuchten mit dem Eifelverein die Abtei Maria Laach und Köln. Es folgte der Bericht des Schatzmeisters Ludger Werr, dem die Kassenprüfer höchstes Lob aussprachen. Ludger Werr erläutert auch seine umfangreichen Arbeiten zur Neuauflage der Wanderkarte Nr. 7 – Bad Münstereifel – sowie die Auftragserteilung und Überwachung verschiedener Arbeiten am Johannistor. Ebenso konnte er über die Aufstellung einer neuen „Rüstigen-Senioren-Bank“ am Pfaffenbusch berichten. Heimat- und Kulturwart Joseph M. Ohlert sprach über die zeitaufwändige Überarbeitung der Artikel zur Stadtgeschichte für die Neuauflage der Schrift „Schöne Eifel – Bad Münstereifel“, die momentan vergriffen ist und für die hohe Nachfrage besteht. Des weiteren erwähnte er, dass eine Schrift über den örtlichen Friedhof und die erhaltswerten Grabdenkmale in Planung ist. Die Berichte des Sozialwartes Horst Rieve und des Wegwartes Josef Schwarz schlossen die Berichterstattung über das Jahr 2009 ab.
Nach der Vorschau auf die zahlreichen Aktivitäten des Jahres 2010, im Veranstaltungsplan werden über 200 angeboten, wurden Renate Kopf und Ottokar Flindt einstimmig wieder zu Kassenprüfern gewählt.
Monika Schmitz
Ehrungen 2010
Heinz Jonas wurde für 50jährige Mitgliedschaft geehrt!

Peter Horn

Die grüne Verdienstnadel erhielten:
Uschi März, Eva Knoll, Daniel
Nöke, Dr. Albrecht Oßwald und Peter Horn die vom Bezirksgruppenvorsitzenden
Dr. Karl-Heinz Decker mit der Grünen Verdienstnadel ausgezeichnet wurden.

Auf dem Gruppenfoto sind v.l.n.r:
Dr. Karl-Heinz Decker, Dr. Albrecht Oßwald, Ilse Rieve (25jährige
Mitgliedschaft) Daniel Nöke, Manfred Prinz (25jährige Mitgliedschaft), Prof.
Hubert Hendrichs (Vorsitzender), Hedi Müller (25jährige Mitgliedschaft, Eva
Knoll und Uschi März.
Förderer für erhaltenswerte Grabmäler gesucht.
Der Friedhof von Bad Münstereifel befindet sich seit 1819 an seinem heutigen Platz am Eingang des Schleidtals. Im alten, auch heute noch genutzten Teil des Friedhofs befinden sich zahlreiche Gräber, die mit Blick auf die Stadtgeschichte von Bedeutung sind oder auch aus kunsthistorischen Aspekten Beachtung verdienen. Viele dieser Gräber werden nach wie vor von Angehörigen, Vereinen oder historisch interessierten Bürgern gepflegt.
Oft gibt es aber niemanden mehr, die sich um das erhaltenswerte Grabmal kümmert.. Dann besteht die Gefahr, dass kulturhistorisch wertvolle Grabmäler für immer verschwinden. Der Arbeitskreis Stadtgeschichte in der Ortsgruppe Bad Münstereifel des Eifelvereins möchte dies verhindern. Der erste Schritt war die Erstellung einer umfassenden Dokumentation, in der alle erhaltenswerten Grabmäler aufgeführt sind. Auf dieser Grundlage kann nun mit der Arbeit begonnen werden. Allerdings kostet die Restaurierung und Erhaltung von Grabmälern Geld. Außerdem ist es ein Anliegen des Arbeitskreises, neben den Grabmälern auch den besonderen Parkcharakter des Friedhofs zu erhalten. Es ist weiterhin beabsichtigt, einen Führer über den Friedhof und seine besonderen Grabstätten zu erstellen.
Es werden daher Bürger und Freunde der Stadt gesucht, die bereit sind, die Arbeit des Arbeitskreises Stadtgeschichte beim Erhalt von wertvollen Grabmälern durch Spenden zu unterstützen. Eine Spendenquittung kann erteilt werden. Vorstellbar ist aber auch die Übernahme von Patenschaften für bestimmte Grabmäler. Einzelheiten über die verschiedenen Formen der Unterstützung enthält ein Informationsblatt des Arbeitskreises, das auf Anfrage zugeschickt wird (Kontakt: Günter Kirchner, von Ayx Straße 13, 53902 Bad Münstereifel).
Die Kontonummer für Spenden lautet:
Eifelverein OG Bad Münstereifel
Stichwort: Friedhof
Kto: 3006122018
Volksbank BLZ38260082
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Beiträge aus den vergangenen Jahren
Wir gratulieren
Eifelverein als Ehestifter
Zur großen Freude der Wanderfreunde entschloss sich der allseits beliebte Wanderführer und Wegewart der OG Bad Münstereifel Josef Schwarz in den Stand der Ehe zu treten. Die Auserwählte ist die Wanderfreundin Elisabeth Schmitz, die er bei Vereinswanderungen kennen gelernte. Aus zarten Annäherungsversuchen und anfänglicher Sympathie wurde bald tiefe Zuneigung und rasch waren sich die beiden einig. Beim Tanzen machte Josef dann seiner Elisabeth einen förmlichen Heiratsantrag und am 20. Mai gaben sie sich vor dem Standesbeamten der Stadt bad Münstereifel das "Ja-Wort". Groß war die Überraschung und die Freude für das frisch getraute Ehepaar als sie vor dem Rathaus traten. 21 Wanderfreunde standen mit Wanderstöcken Spalier und Sozialwart Horst Rieve überbrachte die Glückwünsche und ein Geschenk der OG.
Monika Schmitz
Der Eifelverein wünscht seinem Wegewart und seiner reizenden Frau alles Gute und Gottes reichen Segen.





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Nachruf
U
Wilfried Schmitz
Träger der goldenen Verdienstnadel des Eifelvereins
Wilfried Schmitz war lange Jahre Vorsitzender und Geschäftsführer unserer Ortsgruppe des Eifelvereins. Bis zuletzt hat er das Leben der Ortsgruppe mit Geschick und Sachverstand begleitet.
Er verstarb nach langer Krankheit am 11. Mai 2009 im Alter von 66 Jahren.
Wir werden sein Andenken in ehren halten.
Unsere tiefempfundene Anteilnahme und unsere Gebete gelten seiner lieben Frau. Gott der Herr schenke ihr Trost und Glaubensstärke zur Überwindung des Abschiedsschmerzens, im Namen Jesu Christi, unseres Herrn und Heilandes der unser einziger Trost ist im Leben und Sterben.
Ortsgruppe Bad Münstereifel (1890) des Eifelvereins
Der Vorstand
Mitgliederversammlung am 24.01.2009
Eifelverein-Ortsgruppe Bad Münstereifel auf solidem Fundament
Die Eifelverein-Ortsgruppe Bad Münstereifel traf sich satzungsgemäß zur jährlichen Mitgliederversammlung im Josefshaus. Der Vorsitzende Prof. Dr. Dr.Hubert Hendrichs zeigte sich erfreut, dass 75 Mitglieder der Einladung gefolgt waren.
Die reaktiv konstante Mitgliederzahl von 530 Mitgliedern beweist, dass sich die OG großer Akzeptanz erfreut, was gewiss auf das vorbildliche Engagement vieler Helfer zurückzuführen ist, denen Hendrichs ausdrücklich dankte. Er stellte kurz die umfangreichen Aufgaben der Geschäftsstelle vor, die Monika Schmitz leitet.
Bedingt durch die schwere Erkrankung ihres Ehemannes Wilfried Schmitz war sie bei ihrer Amtsausübung auf Hilfe angewiesen, die von vielen erbracht wurde:
Hans Wild schrieb das Programm und erstellte die druckfertige Vorlage. Karl Hermann Haard und das Ehepaar Inge und Reiner Krux besorgten das Kuvertieren und Sortieren der Umschläge. Portokosten wurden minimiert durch Mitglieder als Hilfsbriefträger. Hans Peter Conrads half bei Computerproblemen. Horst Rieve und Karl Hermann Haard kümmerten sich um den Weihnachtsbaum auf der Stadtmauer, welche von Besuchern und Einwohnern der Stadt viel Zustimmung fand. Fleißige Putzfeen waren im Johannistor aktiv, welches oft für Stammtische genutzt wurde. Peter Horn pflegt die Internetseite der OG.
Nach der Totenehrung folgte die Auszeichnung von Mitgliedern, bei der für 25-jährige Mitgliedschaft Fritz Bisterfeld, Gretel Bisterfeld, Heinz Hochgürtel, Josef Schwarz und in Abwesenheit Annemarie Jonas sowie Robert Ley geehrt wurden. Einen besonderen Applaus erhielt Anna Werr, die beachtliche 29.773 km erwandert hat und den Stocknagel für 1500 Wanderungen erhielt. Ferner berichtete Hendrichs von der Verleihung der „Goldenen Verdienstnadel“ des Eifelvereins an Joseph M. Ohlert und Wilfried Schmitz.
Schatzmeister Ludger Werr, dem die Kassenprüfer höchstes Lob aussprachen, erläuterte den Kassenbericht. Demnach ist die finanzielle Zukunft der OG gesichert. Er zeigt sich zufrieden, dass im November mit Hilfe der OG die Montage des Firstkreuzes auf dem Orchheimer Tor beendet wurde. Auch Wanderwart Dr. Albrecht Oßwald konnte von einem erfolgreichen Jahr berichten, in dem bei 147 Wanderungen 2344 Teilnehmer aktiv waren und 2331 km erwanderten. Neben den üblichen Angeboten fanden auch die Mehrtages- und Wochenwanderungen in der Sächsischen Schweiz, auf Mallorca und am Achensee in Tirol guten Zuspruch. Auch für 2009 liegt ein umfangreiches attraktives Programm vor, das jedem etwas bietet.
Die anderen Fachwarte
berichteten ebenfalls.
Anschließend erfolgte die Neuwahl des Vorstandes für die nächsten 4 Jahre.
Im neuen Vorstand aktiv sind :
Prof. Dr.Dr. H. Hendrichs ( Vorsitzender ), L. Werr (Stellvertr.Vorsitzender u. Kassenwart ), W. Schmitz ( Geschäftsführer),J.M.Ohlert (Kulturwart ), Monika Schmitz ( (Schrift- u.Pressewart), Dr.A.Oßwald ( Wanderwart), J.Schwarz ( Wegewart ),H. Rieve ( Sozialwart ), Peter Horn (Medienwart ).
Als Beisitzer mit diversen Aufgaben wurden Jürgen Küppers und Octavia Zanger gewählt. Die Kassenprüfer Ottokar Flindt und Renate Kopf wurden im Amt bestätigt.
Abschließend bat Prof. Hendrichs die Mitglieder, sich bei Interesse an der Mitarbeit im Vorstand oder als Wanderführer zu melden, da einige Aktive durch Krankheit bei ihrem Einsatz eingeschränkt sind.
Ursula März
Die letzte Busfahrt in 2008 mit
der Eifelverein Ortsgruppe Bad Münstereifel, war ein voller Erfolg. Es ging
zum Kriminalhaus in Hillesheim. 30 Krimi-Interessierte machten sich auf den
Weg , um zunächst im "Cafe Sherlock" gemütlich den "Schwarzen Tod" (Kaffee),
5-Uhr-Tod (Tee) oder den Killer-Kakao mit hausgemachtem, leckeren Kuchen zu
genießen. Allein die Atmosphäre im Cafe lohnte den Besuch. Mobiliar, das
alten Kriminalfilmen entnommen scheint, Wände mit Filmplakaten von Edgar
Wallace- und Miss Marple-Filmen dekoriert, in Tischvitrinen ausgestelltes
„Mordzubehör“ und lebensgroße Figuren von Sherlock Holmes und Dr. Watson
ließen die Besucher staunen. Untermalt wurde die Kaffeestunde von bekannten
Kriminalfilm-Erkennungsmelodien. Die Buchhandlung "Lesezeichen" mit ihrem
Krimikabinett, gehört ebenso mit ins Kriminalhaus wie das "Deutsche Krimi
Archiv" in dem über 30.000 deutsche Kriminalromane zu sehen und zu lesen
sind,. In der Buchhandlung wurde die Gruppe zunächst von Monika Kramp, der
Ehefrau des Kriminalautors Ralf Kramp begrüßt. In einer kurzen Einführung
berichtete sie, dass ihr Mann und sie sich einen Traum mit der
Einrichtung des Kriminalhauses erfüllt hätten.
Dass
sie gerade in der Planungszeit die umfangreiche Krimisammlung übernehmen
konnten, habe wunderbar in ihr Konzept gepasst. Seit dem 19.09.2007 seien
nun die bereits erwähnten Institutionen und der KBV-Verlag ihres Mannes
unter einem Dach vereint. Dass in der Buchhandlung insbesondere Eifelkrimis
angeboten werden, versteht sich von selbst. Über eine seltsam gewundene
Treppe ging es nach oben ins Kriminalarchiv: Zwei Räume bis unter die Decke
mit Regalen bestückt, prall mit Kriminalromanen gefüllt . Gemütliche rote
Plüschsofas und urige Stehlampen verbreiteten eine heimelige Stimmung. Genau
die Richtige, um Ralf Kramp bei seiner Lesung zu lauschen, vor Spannung zu
zittern und auch herzlich zu lachen. Mit einer Kriminalerzählung in Reimform
begann er. Und dann hörten die Gäste von einem seltsamen Fisch und Margret,
die immer "alles kommt wieder" sagte, von einem Waldarbeiter, der keine
"Zwei- und Dreizeiler" mochte und von einer Erbengemeinschaft , die
stocksauer auf den Erblasser war. Natürlich hatte jede Geschichte etwas mit
Morden zu tun und Ralf Kramp bewies, dass er nicht nur als Autor zu den
Besten zählt, sondern auch ein Meister der Vorlesekunst ist. Kurzum, es war
toll und viele werden mit strahlenden Augen an diesen Nachmittag
zurückdenken.
Satzungsgemäß hatte der Vorsitzende der Eifelverein Ortsgruppe Bad Münstereifel Prof. Dr. Dr. Hubert Hendrichs zur jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen und freute sich, dass die Verlegung auf den Samstagnachmittag, mit der Einladung zu Kaffee und Kuchen, so gut angenommen wurde. 80 Mitglieder waren gekommen und hörten interessiert die Berichte der Fachwarte und den Kassenbericht. Noch ehe der Vorsitzende in die Tagesordnung einstieg, berichtete er über die Verleihung der „Goldenen Verdienstnadel“ an Ludger Werr, würdigte sein besondere Engagement und überreichte der Ehefrau Anna Werr einen bunten Frühlingsstrauß als kleine Aufmerksamkeit für die Unterstützung des Ehemannes. Es folgt die Ehrung von Mitgliedern, bei der Maria Schulte für 70jährige ununterbrochene Mitgliedschaft und Hans-Bert Neunheuser, Hilde und Josef Gerards, Anna und Ludger Werr, Antonia Harz, Helmut Ruß, Dr. P. Brux, Willy Körperich sowie Lotte und Helmut Grotehusmann für 25-jährige Vereinstreue ausgezeichnet wurden.
Der Vorsitzende der
Bezirksgruppe Euskirchen, Dr. Karl-Heinz Decker, war extra nach Bad
Münstereifel gekommen, um im Namen des Hauptvorstandes drei Grüne
Verdienstnadeln zu überreichen. Für ihre besonderen Verdienste im
Eifelverein , insbesondere für die langjährige Tätigkeit als Wanderführer,
wurden Ottokar Flint, Werner Kolvenbach und Horst Rieve ausgezeichnet. Aus
den Tätigkeitsberichten erfuhren die Anwesenden, dass das vergangene
Vereinsjahr sehr erfolgreich war. Wanderwart Dr. Albrecht Oßwald berichtet
freudig, dass das Jahr 2007 das bisher erfolgreichste Wanderjahr dieses
Jahrhundert war. So hatten 2.901 Teilnehmern an 190 Wanderungen teilgenommen
und dabei 3.420 km zurückgelegt, die waren 117 Wander- freundinnen und
Freunde mehr als 2006. Die angebotenen Wanderurlaube fanden großen Anklang
und entsprechend erfreulich waren auch da die Teilnehmerzahlen . Lobend
erwähnte der Wanderwart auch die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs, mit
Schwerpunkt Wanderunfälle, den Winfried Klippel für die Wanderführer
durchführte. Bei den Heimatkundlichen und anderen Stammtischen im
Johannistor konnte wieder eine große Gästeschar begrüßt werden, und alle
Busfahrten waren ausgebucht.
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Es folgten die Berichte von Monika Schmitz für die Geschäftsstelle, des Schatzmeisters Ludger Werr, dem die Kassenprüfer höchstes Lob aussprachen, des Heimat- und Kulturwartes Joseph M. Ohlert, der auch die Verdienste des verstorbenen Ehrenvorsitzenden Johann Herkendell in besonderer Weise würdigte. Des weiteren berichteten Sozialwart Horst Rieve und Wegewart Josef Schwarz über ihre Aktivitäten im vergangenen Jahr. Prof. Hendrichs erwähnte ebenfalls lobend die Arbeit des Medienwartes Peter Horn, der die Internet-Seite der Ortsgruppe stets auf dem neuesten Stand hält. Nach weiteren Ausblicken auf die zahlreichen Aktivitäten des Jahres 2008, u. a. werden neben zahlreichen Wanderungen, diverse Mehrtagestouren, Radwanderungen, Busfahrten, Tagestouren, Museumsbesuche und Kinder-Kino im Johannistor angeboten, folgte die Wahl von zwei Kassenprüfern. Renate Kopf und Ottokar Flindt wurden für ein weiteres Jahr in ihrem Amt bestätigt.
Monika Schmitz
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Beiträge aus den vergangenen Jahren
Zehn Tage lang war der Standort
des Notstalls in der Heisterbacher Straße verwaist, dann kehrte er frisch
restauriert an seinen alten Platz zurück. Seit der letzten Restaurierung
1970, hatten Regen und Spritzwasser den beiden Schwellen arg zugesetzt und
gefährdeten die Standsicherheit der historischen Vorrichtung aus dem 18.
Jahrhundert. Auf Initiative des Eifelvereins hoben die Mitarbeiter des
städtischen Bauhofs den Notstall Ende September auf einen LKW und
transportierten ihn in eine Halle nach Kirchsahr. Dort wurde er von
Schreinermeister Bernhard Ohlert, staatlich geprüfter Restaurator im
Handwerk und Ludger Werr, Kassierer des Eifelvereins, zerlegt und gereinigt.

von l.n.r: Bernhard Ohlert, Prof. Dr. Dr. Hendrichs und Ludger Werr
Foto: Wilfried Schmitz
Die morschen Schwellen wurden in Absprache mit der Landeskonservatorin Dr. Herzog ersetzt und sämtliche Holznägel erneuert. Nach einem neuen Anstrich wurde der Notstall wieder in die Heisterbacher Strasse gebracht. An Ort und Stelle wurden neue Dachsparren eingepasst und verbrettert. Zum Schluss wurde Dachpappe als Untergrund für den neuen Schiefer und als vorläufige Dacheindeckung aufgebracht. Ludger Werr und Bernhard Ohlert haben zusammen etwa 60 ehrenamtliche Arbeitsstunden für die Restaurierung geleistet. Inzwischen wurde auch das Dach fertig gestellt. Die Schieferarbeiten wurden von Fa. Moeckel aus Iversheim ausgeführt. Einige ältere Münstereifler können sich erinnern, dass noch nach dem zweiten Weltkrieg Pferde und Ochsen in diesem Notstall beschlagen wurden.
Elisabeth Hintzen
Goldenen Verdienstnadel für Ludger Werr
Bei der Vorsitzendentagung der
Bezirksgruppe Euskirchen des Eifelverein wurde Ludger Werr, Ortsgruppe Bad
Münstereifel, mit der Goldenen Verdienstnadel ausgezeichnet. Der Vorsitzende
des Hauptvereins Dr. Hans Klein würdigte bei der Übergabe die Verdienste von
Ludger Werr. Dieser ist seit 22 Jahren beliebter Wanderführer und als
einziger Wanderführer der Ortsgruppe legitimierter Venn-Wanderführer für die
C-Zonen. Seit 1993 ist er als sorgfältiger und umsichtiger Kassenwart eine
der Hauptstützen des Vorstandes.
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Mit seinen vielfältigen Talenten, seiner ruhigen, sachlichen und kompetenten Art zählt Ludger Werr zu den „Institutionen“ im Verein. So lag u. a. die Erstellung der letzten drei Neuauflage der Wanderkarte Nr. 7 – Bad Münstereifel –weitgehend in seinen Händen. Ebenso kümmerte er sich um die Restaurierung der „Stationen der Sieben Schmerzen Mariens“ von Bad Münstereifel nach Eicherscheid. Dieses Großprojekt zog sich über mehrere Jahre hin. Dank der intensiven Bemühungen von Ludger Werr konnte ein Großteil der Kosten von 37.000,00 € aus Spenden gezahlt werden. Der Vorsitzende, Prof. Dr. Dr. Hubert Hendrichs, gratulierte Ludger Werr für die Ortsgruppe zu dieser verdienten Auszeichnung und äußerte den Wunsch, ihn noch lange zu seinen zuverlässigen Mitstreitern zählen zu dürfen. Bei der Ehrung betonte Ludger Werr, er nehme diese Ehrung auch im Namen seiner Frau entgegen. Ohne ihre Unterstützung sei solch umfangreiche ehrenamtliche Tätigkeit nicht möglich.
M.S.
Stadttore Namensschilder
Dass der Eifelverein Ortsgruppe
Bad Münstereifel die Heimatstadt sehr am Herzen liegt hat er in der
vergangenen Jahren schon oft unter Beweis gestellt. So ließ er u. a.
Kreuzwegstationen restaurieren, dem König Zwentibold auf dem Marktbrunnen
neue Insignien beschaffen, Hochwasserkreuze erneuern und vieles mehr. Nun
hat er kürzlich für die vier großen Stadttore Namensschilder anfertigen
lassen.
Jeweils
stadtseitig und feldseitig wurden die Schilder von Mitarbeitern des städt.
Bauhofs fachmännisch montiert. Und damit wurde sicherlich ein wichtiger
Beitrag für die zahlreichen Gäste und die Neubürger der Stadt geleistet, die
sich nun viele besser orientieren können. In einer kleinen Feierstunde
würdigte Bürgermeister Alexander Büttner dieses erneute Engagement und
bedankte sich herzlich beim Vorstand der Ortsgruppe. Besonders erfreut war
er über die Tatsache, dass die Ortsgruppe die gesamten Kosten der Maßnahme,
über 500,00 € übernommen und somit das fast leere Stadtsäckel geschont hat.
Monika Schmitz
Besuch im Hänneschen-Theater in Köln am 25. Mai 2007
Mit dem Eifelverein Bad Münstereifel unterwegs, waren 32 Kinder der Grundschule Bad Münstereifel mit den Eltern und ihrer Klassenlehrerin Helmi Erken, die Jugendwartin der Ortsgruppe ist. Auch einige Omas und ein Opa hatten die Gelegenheit genutzt und sich mit ihren Enkeln der Gruppe angeschlossen. Im vergangenen Herbst hatte man einen Besuch im Hänneschen Theater in Köln gebucht und nun war es soweit. Schon die Bahnfahrt von Bad Münstereifel nach Köln war für die meisten Kinder ein Erlebnis. Der Fußweg durch die Altstadt zum Eisen-Markt war aufregend für die Kinder und manch ein Erwachsener fragte sich, ob die Kinder wohl alles in „Kölschplatt“ verstehen würden. Eine unbegründete Sorge, wie sich bald herausstellte, denn „Hänneschen in der Formel 1“ war schon von der Handlung her von allen zu verstehen, auch wenn vielleicht der einen oder andere Ausdruck doch fremd war. Besonders hat neben dem Puppenspiel die aufwendige, liebevoll und originalgetreu gestaltete Dekoration, z.B. der Boxenstopp vom Nürburg Ring, gefallen. Für alle Kinder war dies der erste Besuch im Stockpuppentheater und alle waren restlos begeistert und kündigten an, beim nächsten mal wieder mit dabei sein zu wollen.
Monika Schmitz

Foto: von Monika Schmitz
Die Kinder „erobern“ vor dem Hänneschen-Theater das Denkmal von Willi Millowitsch
Karnevalistische Stadtführung am Karnevalssamstag
Eine gemeinsame Aktion der
Eifelverein Ortsgruppe Bad Münstereifel und der Städt. Kurverwaltung war die
Karnevalistische Stadtführung am Karnevalssamstag. Der Geschäftsführer der
Ortsgruppe Wilfried Schmitz kam in seinem Lieblingskostüm, dem mit 242
Krawatten bestückten „Schlipsenanzug“, um den Gästen „seine Stadt“ etwas
näher zu bringen.
Natürlich gab es neben der Stadtgeschichte viel Interessantes über den Karneval im Rheinland und in der Eifel. Fast 30 Gäste waren am Apotheken-Museum mit los gegangen und unterwegs wuchs die Gruppe noch beträchtlich. Und jeder konnte es sehen und hören, dass es der Gruppe und auch dem Stadtführer Freude machte Karnevalsanektdötchen und lokale Geschichten zu erzählen.
Die erste
„Mit dem Eifelverein Bad Münstereifel unterwegs Tour“
konnte als voller Erfolg und gleichzeitig als Abenteuertour verbucht werden. Ein Besuch im Kölner Karnevalsmuseum war angesagt und der Funke der Begeisterung mit der Petra Lentes-Meyer die Gruppe durch das Museum führte sprang schnell über. In den ehemaligen Hallen der Heizungsfirma Buderus wurde 2005 das Museum, mit einer Gesamtfläche von 1.400 qm eröffnet. Der Rundgang durch die Hallen, in einem Teil werden auch die großen Mottowagen für den Rosenmontagszug gebaut und über 16.000 Kostüme für die Zugteilnehmer aufbewahrt, lässt jedem „Karnevalsjeck“ das Herz aufgehen. Das Museum zeigt den Karneval von der Antike über das Mittelalter, die Barock- und Franzosenzeit, den romantischen Karneval, die Kaiserzeit, die Weimarer Republik und den Nationalsozialismus und geht über die Nachkriegszeit bis in die Neuzeit. Neben dem goldenen Delphinwagen in dem 1823 der „Held Karneval“, im ersten Rosenmontagszug der immer um den Neumarkt ging, gefeiert wurde, steht auch die „Butt-Bütt“ aus der Rosa Sitzung parat. Aus dem Held Karneval wurde erst viele Jahre später der Prinz Karneval und ihm wurden dann 1883 Bauer und Jungfrau zur Seite gestellt.
Phantastisch anzusehen sind die vielen, bunten bleiverglasten Fenster, die Karnevalsbräuche darstellen. Vielfältig ist das mit großen Fleiß archivierte Material. Es umfasst insgesamt 1.111 farbige Motive auf 555 Bildträgern und in 33 Vitrinen zahlreiche Fotos, Dokumente und ca. 6.000 Orden. Wertvolle Lappenclowns aus Porzellan und kunstvolle Einzelstücke an Orden, sowie das „Goldene Protokollbuch“ des „Festordnenden Comitees“ von 1827 brachten die Gruppe zum Staunen. Von liberaler Gesinnung zeugt die Sammlung der Narrenkappen, die „Fastelovendsmötze“: „Gleiche Brüder, gleiche Kappen!“ war damals die Forderung. Am Ende des Rundganges durch die historische Sammlung schließt sich der Kreis mit einer besonderen Erlebnispräsentation, in Bild und Ton, zum Thema Straßenkarneval. Mit einem fröhlichen „Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien“ verließ die Gruppe das Museum um dann zwei Stunden später Opfer von „Kyrill“ zu werden.
Als
man nämlich auf dem Deutzer Bahnhof ankam, war gerade der Zugverkehr wegen
des Sturmes in ganz NRW eingestellt worden. Zunächst etwas ratlos, brachten
aber einige Telefonate schnell die Lösung. Dirk Becker, vom Reisedienst
Becker in Bad Münstereifel, erklärte sich trotz der widrigen
Witterungsbedienungen bereit die Gruppe in Köln-Deutz abzuholen. Und so
kamen sie dann gut zwei Stunden später als geplant, jedoch gut gelaunt -und
Dirk Becker sehr dankbar- sicher zu Hause an.
Monika Schmitz
Foto:Rainer Krux
Mitgliederversammlung am 20.01.2007
Satzungsgemäß hatte der
Vorsitzende der Eifelverein Ortsgruppe Bad Münstereifel Prof. Dr. Dr. Hubert
Hendrichs zur jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen und freute sich,
dass die Verlegung auf den Samstagnachmittag, mit der Einladung zu Kaffee
und Kuchen, so gut angenommen wurde. 65 Mitglieder waren der Einladung
gefolgt und hörten interessiert die Bericht der Fachwarte und den
Kassenbericht. Noch ehe der Vorsitzende in die Tagesordnung einstieg,
berichtete er über die Verleihung der „Goldenen Verdienstnadel“ an Monika
Schmitz im letzten Mai, und würdigte das besondere Engagement von Wilfried
Schmitz bei der Aufstellung des Hochwasserkreuzes, an der alten Eibe bei der
Friedhofsbrücke, im November 2006. Es folgt die Ehrung von Mitgliedern, bei
der Marlies Hengesbach und Andreas Schiffer für 25-jährige ununterbrochene
Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden. Stocknägel für 1400 Wanderungen erhielt
das Ehepaar Ludger und Anna Werr.
Mit
27.350 km erwanderten Kilometern überholte Anna Werr ihren Mann mit 61 km.
Ludger Werr brachte es bei den 1400 Wanderungen immer noch auf 27.289 km.
Aus den Tätigkeitsberichten erfuhren die Anwesenden das daß vergangene
Vereinsjahr sehr erfolgreich verlaufen ist. So hatten mit 2784 Teilnehmern
532 Wanderfreundinnen und Freunde mehr als 2005 an 189 Wanderungen
teilgenommen und dabei 3212 km zurückgelegt. Die angebotenen Wanderurlaube
fanden großen Anklang und entsprechend erfreulich waren die Teilnehmerzahlen
auf Mallorca, im Ostharz, im Gartenreich Dessau-Wörlitz, in Thüringen und
bei der Wanderwoche unter dem Motto „Maare und mehr“ in der Eifel. Bei den
Heimatkundlichen und anderen Stammtischen im Johannistor konnte wieder eine
große Gästeschar begrüßt werden, und alle Busfahrten waren ausgebucht.
Besonders erwähnt wurde auch der 106. Deutsche Wandertag, bei dem Bad
Münstereifel Nebenaustragungsort war und für den 14 Wanderungen und
Busfahrten von Wanderführern der Ortsgruppe durchgeführt wurden. Höhepunkt
war der Besuch der Abschlussveranstaltung in Prüm, wobei eine Gruppe auch am
Festumzug teilnahm. Es folgten die Berichte des Schatzmeisters Ludger Werr,
dem die Kassenprüfer höchstes Lob aussprachen, des Heimat-und Kulturwartes
Joseph M. Ohlert, des Naturschutzwartes Stefan Seifert, des Wanderwartes Dr.
Albrecht Oßwald, der Jugendwartin Helmi Erken, des Sozialwartes Horst Rieve
und des Wegewartes Josef Schwarz. Lobend erwähnt wurde auch die Arbeit des
Medienwartes Peter Horn, der die Internet-Seite der Ortsgruppe stets auf dem
neuesten Stand hält. Nach weiteren Ausblicken auf die zahlreichen
Aktivitäten des Jahres 2007, u. a. werden neben zahlreichen Wanderungen, 10
Mehrtagestouren, eine Ferienradwanderung, Busfahrten, Tagestouren,
Museumsbesuche und ein Besuch im Kinderstück des Hänneschen-Theater
angeboten. Die beiden Kassenprüfer Renate Kopf und Ottokar Flindt wurden für
ein weiteres Jahr in ihrem Amt bestätigt.
Monika Schmitz
Bericht von der Johannisweinsegnung
Im Dezember 1983 wurde das Johannistor Vereinsheim der Eifelverein Ortsgruppe Bad Münstereifel. Heimat- und Kulturwart Joseph M. Ohlert regte an, den alten Brauch der Segnung des Johannesweines, in der hl. Messe am 27.Dezember, wieder aufleben zu lassen. Die Legende berichtet, dass hl. Johannes der Evangelist, der Lieblingsjünger Jesus, mit vergiftetem Wein umgebracht werden sollte. Er segnete den Wein und konnte ihn unbeschadet trinken. Daher wird er immer mit einem Kelch mit einer Schlange und einem Buch dargestellt. Der am Johannistag gesegnete Wein, die so genannte „Johannisminne“ galt als Heilmittel gegen Fieber und Besessenheit. Sie wird mit dem Trinkspruch „Trinket die Liebe des Johannes“ gereicht. In der Eifel ist der Brauch eher selten. Nur in Prüm und Kreuzweingarten soll er praktiziert worden sein. In Trier wurde bis 1918 am 27. Dezember in der hl. Messe ein Löffelchen des Johannesweines ausgegeben. In Weinbaugegenden, der Rhein-Main-Region, dem Rheingau, um Frankfurt und an der Mosel besteht die Sitte heute noch.
Auch
in Olpe, Rhöndorf und den Kirchen St. Cyrakus und St. Peter und Paul in
Marburg wurde die Segnung des Johannesweines wieder eingeführt. In der
Schlosskapelle in Marburg zeigt ein 600 Jahre altes Fresko den Evangelisten,
wie er mit erhobener Rechten den Kelch segnet, den seine Linke hält. Oft
wird der gesegnete Wein auch mit nach Hause genommen, wo Kranke ihn im
Vertrauen auf die Fürbitte des Heiligen trinken. Die Teilnehmer der
Gedenkmesse nehmen den gesegneten Wein mit ins Johannistor und genießen ihn
dort beim gemütlichen Beisammensein, zu Füßen der eigens für das Vereinsheim
geschaffenen Johannesfigur. Der Eifelverein ist dem damaligen Oberpfarrer
Josef Scherer dankbar, dass er den Brauch wieder eingeführt hat und freut
sich, dass auch Pastor Thomas Bahne ihn weiterführen will.
Monika Schmitz
Kreuz an der alten Eibe
Wieder einmal hatte die
Eifelverein Ortsgruppe Bad Münstereifel ein „freudiges Ereignis“ zu
feiern, nämlich die Einweihung der Replik des Kreuzes, das an der alten Eibe
an der Friedhofsbrücke stand. Heimat- und Kulturwart Joseph Matthias Ohlert
konnte neben Bürgermeister Alexander Büttner und dem Bauamtsleiter Josef
Laqua viele Mitglieder und Freunde des Eifelvereins begrüßen. In seiner
Ansprache erwähnte er, dass die Ortsgruppe nun zum wiederholten Male dem
Auftrag der Gründer von 1890 gerecht geworden wäre, die den Verein
ursprünglich als Verschönerungsverein gegründet und als Ziel die
Verschönerung der Stadt und der Umgebung auf ihre Fahnen geschrieben
hatten. Nach der Restauration der Fußfälle zum Michelsberg, der Erneuerung
des Johanniskreuzes in der Johannisstraße und der Wiederherstellung der
„Sieben-Schmerzen-Stationen“ nach Eicherscheid konnte Kaplan Domagoj Vuletic
jetzt das neue Kreuz, dass an die Erftflut vom 3. September 1749 erinnert,
einweihen.
Laut Ratsprotokoll wurden bei der Flut „ohnaussprechlicher Schaden“ an
Brücken, Straßen und Land angerichtet. Möglicherweise wurde dabei auch eines
der Vorgängerkreuze weggerissen. Das letzte Kreuz war vor einiger Zeit
mutwillig zerstört worden. Gemäß eines Beschlusses der Mitgliederversammlung
gab die Ortsgruppe ein neues Kreuz in Auftrag. Steinmetzmeister Peter Strunk
stellt aus Basalt den Kreuzschaft und Kunstschmiedemeister Hans-Josef Jonas
die auf dem Schaft stehende Kugel mit einem Kreuz her. Mit der Erneuerung
des Hochwasserkreuzes wurde die Ortsgruppe abermals ihrem Slogan „Mehr als
ein Wanderverein“ gerecht. Dies sah auch Bürgermeister Büttner so, der das
vorbildliche Engagement des Eifelvereins in vieler und besonders in
Kulturhistorischer Hinsicht lobte.
Monika Schmitz
Frühjahrstagung des Eifelvereins 2006
Ehrungen und Auszeichnungen
Für zwei Mitglieder der
Eifelverein Ortsgruppe Bad Münstereifel war der 13.Mai. 2006 ein besonderer
Tag. Bei der Frühjahrstagung des Hauptvereins, die in diesem Jahr in Brühl
statt fand, wurden Monika Schmitz und Josef Schwarz mit Verdienstnadeln
ausgezeichnet.
Josef
Schwarz erhielt die Silberne Verdienstnadel für seine Engagement als
Wanderführer, als kommissarischer Wegewart und seit 2003 als Wegewart. Seit
1988 ist Josef Schwarz als Wanderführer tätig und 1998 wurde ihm die Grüne
Verdienstnadel verliehen.
Monika Schmitz wurde als erstes
weibliches Mitglied der Ortsgruppe mit der Goldenen Verdienstnadel
ausgezeichnet. Seit 26 Jahren ist sie Mitglied und Wanderführerin in der
Ortsgruppe. Im Oktober 1981 übernahm sie kommissarisch die Kassenführung und
wurde im Januar 1982 zur Kassenwartin und Pressewartin gewählt. Von 1992 –
2000 war sie äußerst engagierte Vorsitzende und führte den Verein mit großem
Geschick zu neuer Blüte. In der Zeit ihrer Vorstandsarbeit veranstaltete die
Ortsgruppe zwei Großveranstaltungen: 1990 die Frühjahrstagung und
gleichzeitig das 100-jährige Bestehen der Ortsgruppe.

Als Vorsitzende war sie die Organisatorin des 110-jährigen Bestehens im Jahr 2000. 76 Mitglieder arbeiteten unter ihrer Regie und verköstigten unzählige Vereinsfreunde, Mitglieder und Gäste. Monika Schmitz gestaltete mit ihren Ideen, den von ihr geschriebenen und z. T. auch von ihr vorgetragenen Sketchen den Eifeltag und den Heimatabend und führte dabei, gleich wie vor 10 Jahren, heiter durch das Programm. Ebenso wurde in ihrer Amtszeit die Schrift „Schöne Eifel – Bad Münstereifel“ neu aufgelegt. Dank der guten Kontakte von Monika Schmitz wird der handliche Stadtführer in vielen Geschäften angeboten und wurde so in kurzer Zeit zu einem echten Renner. Zum allgemeinen Bedauern mußte Monika Schmitz 2001 den Vorsitz aus beruflichen Gründen abgeben. Sie blieb jedoch als Sozialwartin im Vorstand und seit 2003 ist sie wieder Pressewartin und Schriftführerin.
Seit 1992 veranstaltet sie
jährlich , neben ihren Wanderungen, mind. Fünf Besichtigungen, Führungen
oder Schiffstouren, bei denen die Geselligkeit immer eine große Rolle
spielt. Nichtalltägliche Exkursionen sind auch heute noch ihr Steckenpferd.
Außerdem ist sie kompetente Ansprechpartnerin der Geschäftsstelle und im 12.
Jahr beliebte „Johannistorwirtin“, die bedient, die Vortragsabende betreut
und die Gäste z.B. an Neujahr „bekocht und bebackt“. In allen Bereichen
vertritt Monika Schmitz den Eifelverein und seine Interessen mit Herz und
Seele, ohne dabei ihre Bodenständigkeit zu verlieren. Man kann es mit
wenigen Worten zusammenfassen: In unserer Stadt ist Monika Schmitz der
Eifelverein und ein echter Glückstreffer für den Verein, der die hohe
Auszeichnung voll und ganz verdient hat.
Geehrte von anderen Ortsgruppen und der zweite von links ist Dr. Hans Klein, der Vorsitzende des Hauptverein, der die Ehrungen vorgenommen hat
Mitgliederversammlung am 27.01.2006
Satzungsgemäß hatte der Vorsitzende der Eifelverein Ortsgruppe Bad Münstereifel Prof. Dr. Hubert Hendrichs zur jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen und freute sich, dass er, trotz den widrigen Witterungsbedingungen, noch 42 Mitglieder im St. Josefshaus begrüßen konnte. Gleich zu Beginn der Versammlung stand die Mitgliederehrung auf der Tagesordnung. Mit der „Grünen Verdienstnadel“ wurde Helmut Ruß ausgezeichnet und Heinz Hochgürtel und Josef Schwarz erhielten die „Silberne Verdienstnadel“ für ihre besonderen Leistungen. Für 25jährige Vereinsmitgliedschaft wurden ausgezeichnet: Franz David, Erna Efferz, Peter Inderka, Krista Knott, Wolfhard Lorenz, Anna Mies, Hedwig Nießen und Ingrid Duisberg. Stocknägel für 1250 und 1300 Wanderungen erhielten Anna Werr, die 25341 km erwanderte und damit ihren Mann Ludger mit 84 km überholte. Ludger Werr brachte es auf 25257 km.
Aus den Tätigkeitsberichten erfuhren die Anwesenden das daß vergangene Vereinsjahr sehr erfolgreich verlaufen ist. So hatten 2252 Wanderfreundinnen und Freunde an über 140 Wanderungen teilgenommen und dabei 2212 km zurückgelegt. Die angebotenen Radwanderungen fanden großen Anklang und groß waren die Teilnehmerzahlen beim Wanderurlaub auf Mallorca, in Dresden, im Elbsandsteingebirge und bei der siebentägigen Tour durch die schöne Eifel nach Trier. Bei den Heimatkundlichen und anderen Stammtischen im Johannistor konnte wieder eine große Gästeschar begrüßt werden, und alle Busfahrten waren ausgebucht. Unter dem Motto „Öfter mal was Neues“ wurde der Radio-Teleskop-Wanderweg gekennzeichnet und unter der Leitung von Ludger Werr drei neue Bänke an der Waldkapelle „Decke Tönnes“ aufgestellt.
Es folgten die Berichte des Schatzmeisters Ludger Werr, dem die Kassenprüfer höchstes Lob aussprachen, des Heimat-und Kulturwartes Joseph M. Ohlert , des Naturschutzwartes Stefan Seifert, und des Sozialwartes Horst Rieve. Lobend erwähnt wurde auch die Arbeit des Wegewartes Josef Schwarz und die des Medienwartes Peter Horn, der die Internet-Seite der Ortsgruppe stets auf dem neuesten Stand hält. Als Gäste erläuterten Martin Jonas die Arbeit des Heimatkundlichen Geschichtskreises der Ortsgruppe und der Leiter der Städt. Kurverwaltung Hajo Dederichs berichtet über die umfangreichen Aktivitäten anlässlich des 106. Deutschen Wandertages im Juli diesen Jahres.
In Bad Münstereifel, als
Nebenaustragungsort, werden in 5 Tagen 14 Wanderungen und Fahrten angeboten,
die alle von Eifelvereinsmitgliedern geleitet werden. Hajo Dederichs dankte
besonders Wilfried Schmitz, der die Streckenführungen und die Titel
ausgearbeitet hat. Jugendwartin Helmi Erken und Naturschutzwart Stefan
Seifert werden in diesem Jahr verstärkt die Jugendarbeit in der Ortsgruppe
aktivieren. Bei den Gemeinschaftsaktionen wird es weniger ums Wandern gehen,
sondern die Kinder sollen durch kleine Waldabenteuer, Basteln und Arbeiten
mit Naturmaterialien, in den Naturerlebnisgruppen oder durch die Anlage
eines Kräuter- und Gemüsegartens die Natur besser kennenlernen. So
findet schon am 01.02.06 die erste Gemeinschaftsaktion statt, bei der die
Kinder im Wald die voll mechanisierte Holzernte mit „Harvester und Forwarder“
miterleben können. Nach weiteren Ausblicken auf die zahlreichen Aktivitäten
des Jahres 2006, im Veranstaltungsplan werden über 200 angeboten, stand die
Neuwahl eines Wanderwartes und die Wahl von zwei Kassenprüfern an. Als
Wanderwart wurde einstimmig Dr. Albrecht Oßwald gewählt, der damit den
Vorstand wieder vervollständigt. Die beiden Kassenprüfer Renate Kopf und
Ottokar Flindt wurden für ein weiteres Jahr in ihrem Amt bestätigt.

Monika Schmitz
Foto auf dem von links nach rechts Prof. Dr. Hubert Hendrichs, Heinz Hochgürtel, Almut Koßmann - die für ihre Mutter Krista Knott die Urkunde und die Ehrennadel entgegen nahm - und der neue Wanderwart Dr. Albrecht Oßwald zu sehen sind.
1. Aus dem Eifelverein
2. Eifelverein stiftet neue Sitzbänke
3. Ernennung zum Ehrenmitglied
4. Baumpflanzaktion
Neue Sitzbänke am "Decke Tönnes"
Die
alten Sitzbänke, aus Halbstämmen hergestellt, waren schon lange marode und
so wurde unter der Leitung und der tatkräftigen Mitarbeit von Kassenwart
Ludger Werr drei neue Bänke, bisher waren es nur zwei, in Angriff genommen.
Naturschutzwart Stefan Seifert übernahm die Beschaffung des entsprechenden
Eichenholzes, und in Zusammenarbeit mit dem städt. Bauhof und der Zimmerei
Behrens wurden die Bänke hergestellt und an der Waldkapelle montiert. Nun
laden, neben der ebenfalls von der Eifelverein Ortsgruppe errichteten
Schutzhütte, drei bequeme Bänke an der Waldkapelle „Decke Tönnes“ zum
besinnlichen verweilen ein.
Ernennung zum Ehrenmitglied für
Hans-Bert Neunheuser
Seit 1985 war Hans Bert Wanderführer und Wegewart der OG. Außerdem bekleidete er seit 1993 das Amt des stellvertr. Vorsitzenden.
Er war immer ein zuverlässiger Mitstreiter, der über seine Ämter hinaus
stets da war, wenn „ Not am Mann“ war. Außerdem war er ein Organisationstalent, das keine Berührungsängste kannte. Seine handwerkliche Geschicklichkeit konnte man nicht hoch genug bewerten.
Ob es z.B. darum ging einen Bagger zu fahren oder einen fahrbaren Schweine- oder Gänsestall zu bauen. Hans-Bert Neunheuser konnte einfach alles. Bei den Großveranstaltungen 1990 und 2000, aus Anlass des 100 und 110jährigen Bestehens der Ortsgruppe, war Hans Bert der „Mann für alle Fälle“, der sich auskannte und immer Hilfe wusste. Als Wanderführer war es sehr beliebt, wegen seiner ruhigen Art und auch weil er besondere Strecken aussuchte und auch, weil er immer für eine Überraschung gut war. Ebenso war er als Wegewart tüchtig und als stellvert. Vorsitzender ein loyales Vorstandsmitglied. Es hat Freude gemacht mit ihm zu arbeiten, und der Vorstand ist betrübt, das er nun aus gesundheitlichen Grüßen seine Ämter niederlegt. Der Vorsitzende Wilfried Schmitz dankt ihm von Herzen und wünschen ihm alles Gute, viel Gesundheit und noch viele schöne Jahre mit seiner lieben Erika und mit Marvin, seinem Enkelchen, dem jüngsten Mitglied der Ortsgruppe Bad Münstereifel.
H.-B. Neunheuser in der Bildmitte.
Monika Schmitz
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Baumpflanzaktion
Der Vorstand der Eifelverein Ortsgruppe Bad Münstereifel weiß, dass Tradition verpflichtet. Seit über 10 Jahren gibt es immer Aktionen um den jeweiligen „Baum des Jahres“. Die Stiftung „Deutscher Wald“ hat für das Jahr 2004 die Weißtanne zum „Baum des Jahres“ ernannt. Und so traf sich der Vorstand um unter fachkundiger Leitung des Naturschutzwartes Stefan Seifert Weißtannen zu pflanzen. In der Nähe des Hermann-Decker-Weges wurden die Bäume in einem eingezäunten Areal zu vielen Schwestern und Brüder in den gut vorbereiteten Boden gebracht. In diesem Bereich soll später einmal eine Baumsammlung der verschiedensten Nadelhölzer entstehen. Weil für das heimische Rot- und Rehwild die Tannenspitzen ein besonderer Leckerbissen und die jungen Bäume daher in „freier Wildbahn“ sehr gefährdet sind, war vor der Pflanzung die Eingatterung der Parzelle erforderlich. Gut eingepflanzt und geschützt können die jungen Bäume nun ungestört dem Himmel entgegen wachsen. Die Baumreihe im „Unteren Zeres“, die vor Jahren auch im Rahmen einer Baumpflanzaktion von der Ortsgruppe angelegt wurde ist leider nicht ungestört.

Auf dem Foto: Andreas Schmitz (links) und Renate und Norbert Knopf
In der Vergangenheit wurden öfters Bäume abgeknickt oder so beschädigt, dass sie nun ausgewechselt werden mussten. Ebenfalls unter der Leitung des Naturschutzwartes Stefan Seifert trafen sich Wanderführer und Vorstandsmitglieder um 16 Bäume auszutauschen. Stefan Seifert hat virusresistente Sorbusarten wie Speierlinge, Elz- und Mehlbeere besorgt. Andreas Schmitz hob mit einem kleinen Bagger in dem steinigen Gelände die Pflanzlöscher aus und die Freiwillige Feuerwehr schlemmte die frisch gesetzten Bäume gut ein. Nun hofft der Vorstand, dass die Bäume in Ruhe wachsen können und dann den Vögeln zum Nutz und Schutz und den Menschen zur Erbauung dienen können.
Monika Schmitz
Peter Horn, Bochum, Medienwart des Eifelvereins OG Bad Münstereifel