Aktuelles / Vereinsmitteilungen

 

Neues von der Eifelverein Ortsgruppe Bad Münstereifel:

 

 

Presseveröffentlichung

 

Der Eifelverein Bad Münstereifel hat die beliebte und seit langem vergriffene 128-seitige Broschüre über Bad Münstereifel neu herausgebracht. Das erstmalig 1984 aufgelegte Buch erschien nun in der dritten überarbeiteten und aktualisierten Auflage mit über 50 farbigen Abbildungen im DIN A5 Format.

Der Leser erfährt detailliert die Geschichte der Stadt von den Anfängen bis zur Neuzeit und wird angereichert durch geschichtliches Hintergrundwissen durch die Altstadt geführt. Weitere Kapitell befassen sich mit dem alten Friedhof, dem Apothekenmuseum, der Römischen Kalkbrennerei in Iversheim sowie dem Handwebermuseum in Rupperath. Auch die Arbeitsweise und Funktion des Radioteleskops in Effelsberg werden anschaulich erläutert. Über die Hälfte der Fläche der Großgemeinde sind mit Wald bedeckt. So beschreibt zum einen ein ausführlicher Artikel das Erholungsgebiet Bad Münstereifeler Wald und ein anderer widmet sich dem Wandern. Hierzu führen sechs detailliert beschriebene Touren ergänzt durch Handskizzen in alle Himmelsrichtungen.

Erhältlich ist das Buch u.a. im örtlichen Buchhandel, bei der Kurverwaltung (Bahnhof) und der Tourist-Information (Apothekenmuseum) zum Preis von 5,00 €.

 

Rundgang nach Löhndorf

 

Die Eifelverein Ortsgruppe Bad Münstereifel hatte unter dem Motto“ Schau wie schön die Rosen blühen“ zu einer Wanderung mit anschließendem Rundgang nach Löhndorf, einem Ortsteil der Barbarossastadt Sinzig, eingeladen. 25 WanderfreundInnen machten sich zunächst unter der Leitung von Ursula März auf eine schöne, abwechslungsreiche Wanderroute. Dann traf man sich mit dem Ortsvorsteher Friedhelm Münch um den Ort zu erkunden. Er berichtete u.a,. dass Löhndorf seit Juni 2004 eines der bundesweit anerkannten 6 Rosendörfer ist. Aber schon in den Jahren 1997 und 1998 erhielt das Dorf im Rahmen des Wettbewerbs „Unser Dorf soll schöner werden – unser Dorf hat Zukunft“ als Landessieger die Goldplakette. Die  über 10.000 – zehntausend- Rosensträucher, bestehend aus mehr als 96 verschiedenen Sorten  und die urig restaurierten Fachwerkhäuser prägen das Ortsbild. Rings um die altehrwürdige Pfarrkirche St. Georg wurden, wie fast überall im Ort, die großen Nadelbäume durch wohlriechende Rosensträucher ersetzt. Im privaten und auch im öffentlichen Bereich hat die Rose so ihren festen Platz gefunden und wird von der Bevölkerung liebevoll gehegt und gepflegt. Voll Stolz berichtet Münch, dass es sich in Löhndorf  mit seinen 1400 Einwohnern gut leben lässt. Auch die in den Rosenmonaten immer zahlreicher werdenden Tagesgäste  können die Gastfreundschaft der Löhndorfer erfahren: nämlich  im „Rosen-Cafe“ am Pfarrhausgarten. Dort endete auch unser informativer und kurzweilige Rundgang. Von freundlicher Bedienung wurde die Gruppe mit frischen, köstlichen Waffeln mit „roter Grütze,

Eis und Sahne“ dort auf das Beste bewirtet und man war sich einig: Im nächsten Jahr fahren wir wieder zur Rosenblüte nach Löhndorf.

Monika Schmitz

 

 

 

 

 

 

 

 

Mitgliederversammlung im Januar 2010

 

Satzungsgemäß hatte der Vorsitzende der Eifelverein Ortsgruppe Bad Münstereifel Prof. Hubert Hendrichs zur jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen und freute sich, dass er 70 Mitglieder im St. Josefshaus begrüßen konnte. Gleich zu Beginn der Versammlung stand die Mitgliederehrung und die Auszeichnung von Wanderfreunden auf der Tagesordnung. Der Vorsitzende der Bezirksgruppe Euskirchen Dr. Karl-Heinz Decker würdigt zunächst die großen Verdienste des im letzten Mai letzten Jahres verstorbenen langjährigen Geschäftsführers Wilfried Schmitz. Sein Tod hinterlasse tiefe Wunden und eine große Lücke, denn er sei der Motor und bis zu seinem Tod die tragende Stütze des Vereins gewesen. Sodann zeichnete er die Stammtischreferentin Eva Knoll, den Medienwart Peter Horn, die WanderführerIn Uschi März und Daniel Nöke und den Wanderführer und Wanderwart Dr. Albrecht Oßwald mit der „Grünen Verdienstnadel“ des Hauptverein aus. Mit launigen Worten erläuterte Dr. Decker die Verdienste  jedes Einzelnen um dann die Ehrung der langjährigen Mitglieder vorzunehmen, die leider nicht alle zur Versammlung kommen konnten. Für 50jährige Vereinstreue wurde Heinz Jonas ausgezeichnet. 25 Jahre Mitglied der Ortsgruppe sind Günter Portz, Manfred Prinz, Hedi, Brigitte und Franz-Josef Müller, Marianne Schmitz und Ilse Rieve. Ludger Werr erhielt den Stocknagel für 1500 Wanderungen, bei denen er 29767 Km erwandert hat. Aus den Tätigkeitsberichten erfuhren die Anwesenden dass das vergangene Vereinsjahr erfolgreich verlaufen ist. Wanderwart Dr. Albrecht Oßwald berichtete dass 2274 Wanderfreundinnen und Freunde an 152 Wanderungen teilgenommen und dabei 2455 km zurückgelegt haben. Es wurde eine Radwanderung und sieben Mehrtagestouren/ Ferienwanderungen mit 141 TeilnehmerInnen durchgeführt. Zur Zeit stehen der Ortsgruppe 14 WanderführerInnen zur Verfügung. Wanderleiter Friedrich Koßwig hat im vergangenen Jahr erfolgreich Lehrgang und Prüfung gemacht und ist somit der erste zertifizierte Gesundheitswanderführer des gesamten Eifelvereins. Er wird in diesem Jahr 12 Gesundheitswanderungen hier in Bad Münstereifel anbieten. 126 Interessierte kamen zu den Vorträgen ins Johannistor und 122 besuchten mit dem Eifelverein die Abtei Maria Laach und Köln. Es folgte der Bericht des Schatzmeisters Ludger Werr, dem die Kassenprüfer höchstes Lob aussprachen. Ludger Werr erläutert auch seine umfangreichen Arbeiten zur Neuauflage der Wanderkarte Nr. 7 – Bad Münstereifel – sowie die Auftragserteilung und Überwachung verschiedener Arbeiten am Johannistor. Ebenso konnte er über die Aufstellung einer neuen „Rüstigen-Senioren-Bank“ am Pfaffenbusch berichten. Heimat- und Kulturwart Joseph M. Ohlert sprach über die zeitaufwändige Überarbeitung der Artikel zur Stadtgeschichte für die Neuauflage der Schrift „Schöne Eifel – Bad Münstereifel“, die momentan vergriffen ist und für die hohe Nachfrage besteht. Des weiteren erwähnte er, dass eine Schrift über den örtlichen Friedhof und die erhaltswerten Grabdenkmale in Planung ist. Die Berichte des Sozialwartes Horst Rieve und des Wegwartes Josef Schwarz schlossen die Berichterstattung über das Jahr 2009 ab.

Nach der Vorschau auf die zahlreichen Aktivitäten des Jahres 2010, im Veranstaltungsplan werden über 200 angeboten, wurden Renate Kopf und Ottokar Flindt einstimmig wieder zu Kassenprüfern gewählt.

Monika Schmitz

Ehrungen 2010

 

Heinz Jonas wurde für 50jährige Mitgliedschaft geehrt!

 

                                                                                                        Peter Horn

Die grüne Verdienstnadel erhielten:

Uschi März, Eva Knoll, Daniel Nöke, Dr. Albrecht Oßwald und Peter Horn die vom Bezirksgruppenvorsitzenden Dr. Karl-Heinz Decker mit der Grünen Verdienstnadel ausgezeichnet wurden.

Auf dem Gruppenfoto sind v.l.n.r:

Dr. Karl-Heinz Decker, Dr. Albrecht Oßwald, Ilse Rieve (25jährige Mitgliedschaft) Daniel Nöke, Manfred Prinz (25jährige Mitgliedschaft), Prof. Hubert Hendrichs (Vorsitzender), Hedi Müller (25jährige Mitgliedschaft, Eva Knoll und Uschi März.

 

 

Förderer für erhaltenswerte Grabmäler gesucht.

 

Der Friedhof von Bad Münstereifel befindet sich seit 1819 an seinem heutigen Platz am Eingang des Schleidtals. Im alten, auch heute noch genutzten Teil des Friedhofs befinden sich zahlreiche Gräber, die mit Blick auf die Stadtgeschichte von Bedeutung sind oder auch aus kunsthistorischen Aspekten Beachtung verdienen. Viele dieser Gräber werden nach wie vor von Angehörigen, Vereinen oder historisch interessierten Bürgern gepflegt.

 Oft gibt es aber niemanden mehr, die sich um das erhaltenswerte Grabmal kümmert.. Dann besteht die Gefahr, dass kulturhistorisch wertvolle Grabmäler für immer verschwinden. Der Arbeitskreis Stadtgeschichte in der Ortsgruppe Bad Münstereifel des Eifelvereins möchte dies verhindern. Der erste Schritt war die Erstellung einer umfassenden Dokumentation, in der alle erhaltenswerten Grabmäler aufgeführt sind. Auf dieser Grundlage kann nun mit der Arbeit begonnen werden. Allerdings kostet die Restaurierung und Erhaltung von Grabmälern Geld. Außerdem ist es ein Anliegen des Arbeitskreises, neben den Grabmälern auch den besonderen Parkcharakter des Friedhofs zu erhalten. Es ist weiterhin beabsichtigt, einen Führer über den Friedhof und seine besonderen Grabstätten zu erstellen.

Es werden daher Bürger und Freunde der Stadt gesucht, die bereit sind, die Arbeit des Arbeitskreises Stadtgeschichte beim Erhalt von wertvollen Grabmälern durch Spenden zu unterstützen. Eine Spendenquittung kann erteilt werden. Vorstellbar ist aber auch die Übernahme von Patenschaften für bestimmte Grabmäler. Einzelheiten über die verschiedenen Formen der Unterstützung enthält ein Informationsblatt des Arbeitskreises, das auf Anfrage zugeschickt wird (Kontakt: Günter Kirchner, von Ayx Straße 13, 53902 Bad Münstereifel).

Die Kontonummer für Spenden lautet:

Eifelverein OG Bad Münstereifel

Stichwort:  Friedhof

Kto:  3006122018

Volksbank BLZ38260082

 

 

 

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Beiträge aus den vergangenen Jahren

 

 

Wir gratulieren

Eifelverein als Ehestifter

Zur großen Freude der Wanderfreunde entschloss sich der allseits beliebte Wanderführer und Wegewart der OG Bad Münstereifel Josef Schwarz in den Stand der Ehe zu treten. Die Auserwählte ist die Wanderfreundin Elisabeth Schmitz, die er bei Vereinswanderungen kennen gelernte. Aus zarten Annäherungsversuchen und anfänglicher Sympathie wurde bald tiefe Zuneigung und rasch waren sich die beiden einig. Beim Tanzen machte Josef dann seiner Elisabeth einen förmlichen Heiratsantrag und am 20. Mai gaben sie sich vor dem Standesbeamten der Stadt bad Münstereifel das "Ja-Wort". Groß war die Überraschung und die Freude für das frisch getraute Ehepaar als sie vor dem Rathaus traten. 21 Wanderfreunde standen mit Wanderstöcken Spalier und Sozialwart Horst Rieve überbrachte die Glückwünsche und ein Geschenk der OG.

 

Monika Schmitz

 

Der Eifelverein wünscht seinem Wegewart und seiner reizenden Frau  alles Gute und Gottes reichen Segen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachruf

U

Wilfried Schmitz

Träger der goldenen Verdienstnadel des Eifelvereins

 

Wilfried Schmitz war lange Jahre Vorsitzender und Geschäftsführer unserer Ortsgruppe des Eifelvereins. Bis zuletzt hat er das Leben der Ortsgruppe mit Geschick und Sachverstand begleitet.

Er verstarb nach langer Krankheit am 11. Mai 2009 im Alter von 66 Jahren.

Wir werden sein Andenken in ehren halten.

 

Unsere tiefempfundene Anteilnahme und unsere Gebete gelten seiner lieben Frau. Gott der Herr schenke ihr Trost und Glaubensstärke zur Überwindung des Abschiedsschmerzens, im Namen Jesu Christi, unseres Herrn und Heilandes der unser einziger Trost ist im Leben und Sterben. 

Ortsgruppe Bad Münstereifel (1890) des Eifelvereins

Der Vorstand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Mitgliederversammlung am 24.01.2009

          Eifelverein-Ortsgruppe Bad Münstereifel auf solidem Fundament

 

Die Eifelverein-Ortsgruppe Bad Münstereifel traf sich satzungsgemäß zur jährlichen Mitgliederversammlung im Josefshaus. Der Vorsitzende Prof. Dr. Dr.Hubert Hendrichs  zeigte sich erfreut, dass 75 Mitglieder der Einladung gefolgt waren.

Die reaktiv konstante Mitgliederzahl von 530 Mitgliedern beweist, dass sich die OG großer Akzeptanz erfreut, was gewiss auf das vorbildliche Engagement vieler Helfer zurückzuführen ist, denen Hendrichs ausdrücklich dankte. Er stellte kurz die umfangreichen Aufgaben der Geschäftsstelle vor, die Monika Schmitz leitet.

Bedingt durch die schwere Erkrankung ihres Ehemannes Wilfried Schmitz war sie bei ihrer Amtsausübung auf Hilfe angewiesen, die von vielen erbracht wurde:

Hans Wild schrieb das Programm und erstellte die druckfertige Vorlage. Karl Hermann Haard und das Ehepaar Inge und Reiner Krux besorgten das Kuvertieren  und Sortieren der Umschläge. Portokosten wurden minimiert durch Mitglieder als Hilfsbriefträger. Hans Peter Conrads half bei Computerproblemen. Horst Rieve und Karl Hermann Haard kümmerten sich um den Weihnachtsbaum auf der Stadtmauer, welche von Besuchern und Einwohnern der Stadt viel Zustimmung fand. Fleißige Putzfeen waren im Johannistor aktiv, welches oft für Stammtische genutzt wurde. Peter Horn pflegt die Internetseite der OG.

Nach der Totenehrung folgte die Auszeichnung von Mitgliedern, bei der für 25-jährige Mitgliedschaft Fritz Bisterfeld, Gretel Bisterfeld, Heinz Hochgürtel, Josef Schwarz und  in Abwesenheit  Annemarie Jonas sowie Robert Ley  geehrt wurden.   Einen besonderen Applaus erhielt Anna Werr, die beachtliche 29.773 km erwandert hat und den Stocknagel für 1500 Wanderungen erhielt. Ferner berichtete Hendrichs von der Verleihung der „Goldenen Verdienstnadel“ des Eifelvereins an Joseph M. Ohlert und Wilfried Schmitz.

Schatzmeister Ludger Werr, dem die Kassenprüfer höchstes Lob aussprachen, erläuterte den Kassenbericht. Demnach ist die finanzielle Zukunft der OG gesichert. Er zeigt sich zufrieden, dass im November mit Hilfe der OG die Montage des Firstkreuzes auf dem Orchheimer Tor beendet wurde. Auch Wanderwart Dr. Albrecht Oßwald konnte von einem erfolgreichen Jahr berichten, in dem bei 147 Wanderungen 2344 Teilnehmer aktiv waren und 2331 km erwanderten. Neben den üblichen Angeboten fanden auch die Mehrtages- und Wochenwanderungen in der Sächsischen Schweiz, auf Mallorca und am Achensee in Tirol guten Zuspruch. Auch für 2009 liegt ein umfangreiches attraktives Programm vor, das jedem etwas bietet.

Die anderen Fachwarte berichteten ebenfalls.

Anschließend erfolgte die Neuwahl des Vorstandes für die nächsten 4 Jahre.

Im neuen Vorstand aktiv sind :

Prof. Dr.Dr. H. Hendrichs ( Vorsitzender ), L. Werr (Stellvertr.Vorsitzender u. Kassenwart ), W. Schmitz ( Geschäftsführer),J.M.Ohlert (Kulturwart ), Monika Schmitz ( (Schrift- u.Pressewart), Dr.A.Oßwald ( Wanderwart), J.Schwarz ( Wegewart ),H. Rieve ( Sozialwart ), Peter Horn (Medienwart ).

Als Beisitzer mit diversen Aufgaben wurden Jürgen Küppers und Octavia Zanger gewählt. Die Kassenprüfer Ottokar Flindt und Renate Kopf wurden im Amt bestätigt.

 

Abschließend bat Prof. Hendrichs die Mitglieder, sich bei Interesse an der Mitarbeit im Vorstand oder als Wanderführer zu melden,  da einige Aktive durch Krankheit bei ihrem Einsatz eingeschränkt sind.

 Ursula März

 

 

 

 

 

 

 

Kriminalhaus in Hillesheim

Die letzte Busfahrt in 2008  mit der Eifelverein Ortsgruppe Bad Münstereifel, war ein voller Erfolg. Es ging zum Kriminalhaus in Hillesheim. 30 Krimi-Interessierte machten sich auf den Weg , um zunächst im "Cafe Sherlock" gemütlich den "Schwarzen Tod" (Kaffee), 5-Uhr-Tod (Tee) oder den Killer-Kakao mit hausgemachtem, leckeren Kuchen zu genießen. Allein die Atmosphäre im Cafe lohnte den Besuch.  Mobiliar, das alten Kriminalfilmen entnommen scheint,  Wände mit Filmplakaten von  Edgar Wallace- und Miss Marple-Filmen dekoriert, in Tischvitrinen ausgestelltes „Mordzubehör“ und lebensgroße Figuren von Sherlock Holmes und Dr. Watson ließen die Besucher staunen. Untermalt wurde die Kaffeestunde von bekannten  Kriminalfilm-Erkennungsmelodien. Die Buchhandlung "Lesezeichen" mit ihrem Krimikabinett, gehört ebenso mit ins Kriminalhaus wie das "Deutsche Krimi Archiv" in dem über 30.000 deutsche Kriminalromane zu sehen und zu lesen sind,. In der Buchhandlung wurde die Gruppe zunächst von Monika Kramp, der Ehefrau des Kriminalautors Ralf Kramp begrüßt. In einer kurzen Einführung berichtete sie, dass  ihr Mann und sie sich einen  Traum  mit der Einrichtung des Kriminalhauses erfüllt hätten. Dass sie gerade in der Planungszeit die umfangreiche Krimisammlung übernehmen konnten, habe wunderbar in ihr Konzept gepasst. Seit dem 19.09.2007 seien nun die bereits erwähnten Institutionen und der KBV-Verlag ihres Mannes unter einem Dach vereint. Dass in der Buchhandlung insbesondere Eifelkrimis angeboten werden, versteht sich von selbst. Über eine seltsam gewundene Treppe ging es nach oben  ins Kriminalarchiv: Zwei Räume bis unter die Decke mit Regalen bestückt,  prall mit Kriminalromanen gefüllt . Gemütliche rote Plüschsofas und urige Stehlampen verbreiteten eine heimelige Stimmung. Genau die Richtige, um Ralf Kramp bei seiner Lesung zu lauschen, vor Spannung zu zittern und auch herzlich zu lachen. Mit einer Kriminalerzählung in Reimform begann er. Und dann hörten die Gäste von einem seltsamen Fisch und Margret, die immer "alles kommt wieder" sagte, von einem Waldarbeiter, der keine "Zwei- und Dreizeiler" mochte und von einer Erbengemeinschaft , die stocksauer auf den Erblasser war. Natürlich hatte jede Geschichte etwas mit Morden zu tun und Ralf Kramp bewies, dass er nicht nur als Autor zu den Besten zählt, sondern auch ein Meister der Vorlesekunst ist. Kurzum, es war toll und viele werden mit strahlenden Augen an diesen Nachmittag zurückdenken.

 

 

 

 

 

 

 

 

Mitgliederversammlung am 09.02.2008

Satzungsgemäß hatte der Vorsitzende der Eifelverein Ortsgruppe Bad Münstereifel Prof. Dr. Dr. Hubert Hendrichs zur jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen und freute sich, dass die Verlegung auf den Samstagnachmittag, mit der Einladung zu Kaffee und Kuchen, so gut angenommen wurde. 80 Mitglieder waren gekommen und hörten interessiert die Berichte der Fachwarte und den Kassenbericht.  Noch ehe der Vorsitzende in die Tagesordnung einstieg, berichtete er über die Verleihung der „Goldenen Verdienstnadel“ an Ludger Werr, würdigte sein besondere Engagement und überreichte der Ehefrau Anna Werr einen bunten Frühlingsstrauß als kleine Aufmerksamkeit für die Unterstützung des Ehemannes.  Es folgt die Ehrung von Mitgliedern, bei der Maria Schulte für 70jährige ununterbrochene Mitgliedschaft und Hans-Bert Neunheuser, Hilde und Josef Gerards, Anna und Ludger Werr, Antonia Harz, Helmut Ruß, Dr. P. Brux, Willy Körperich sowie Lotte und Helmut Grotehusmann für 25-jährige Vereinstreue ausgezeichnet wurden.

 

Der Vorsitzende der Bezirksgruppe Euskirchen, Dr. Karl-Heinz Decker, war extra nach Bad Münstereifel gekommen, um im Namen des Hauptvorstandes drei Grüne Verdienstnadeln zu überreichen. Für ihre besonderen Verdienste im Eifelverein , insbesondere für die langjährige Tätigkeit als Wanderführer, wurden Ottokar Flint, Werner Kolvenbach und Horst Rieve ausgezeichnet. Aus den Tätigkeitsberichten erfuhren die Anwesenden, dass das vergangene Vereinsjahr sehr erfolgreich war. Wanderwart Dr. Albrecht Oßwald berichtet freudig, dass das Jahr 2007 das bisher erfolgreichste Wanderjahr dieses Jahrhundert war. So hatten 2.901 Teilnehmern an 190 Wanderungen teilgenommen und dabei 3.420 km zurückgelegt, die waren 117 Wander- freundinnen und Freunde mehr als 2006. Die angebotenen Wanderurlaube fanden großen Anklang und entsprechend erfreulich waren auch da die Teilnehmerzahlen . Lobend erwähnte der Wanderwart auch die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs, mit Schwerpunkt Wanderunfälle, den Winfried Klippel für die Wanderführer durchführte. Bei den Heimatkundlichen und anderen Stammtischen im Johannistor konnte wieder eine große Gästeschar begrüßt werden, und alle Busfahrten waren ausgebucht.

v.l.nr.: Hans-Bert Neunheuser, Ludger Werr, Helmut Ruß, Anna Werr, Prof. Hubert Hendrichs, Ottokar Flindt, Horst Rieve, Lotte Grotehusmann, Werner Kolvenbach, Helmut Grotehusmann, Dr. Karl-Heinz Decker.

Es folgten die Berichte von Monika Schmitz für die Geschäftsstelle, des Schatzmeisters Ludger Werr, dem die Kassenprüfer höchstes Lob aussprachen, des Heimat- und Kulturwartes Joseph M. Ohlert, der auch die Verdienste des verstorbenen Ehrenvorsitzenden Johann Herkendell in besonderer Weise würdigte. Des  weiteren berichteten  Sozialwart Horst Rieve und Wegewart  Josef Schwarz über ihre Aktivitäten im vergangenen Jahr. Prof. Hendrichs erwähnte ebenfalls lobend die Arbeit des Medienwartes Peter Horn, der die Internet-Seite der Ortsgruppe stets auf dem neuesten Stand hält. Nach weiteren Ausblicken auf die zahlreichen Aktivitäten des Jahres 2008, u. a. werden neben zahlreichen Wanderungen, diverse Mehrtagestouren, Radwanderungen,  Busfahrten, Tagestouren, Museumsbesuche und Kinder-Kino im Johannistor angeboten, folgte die Wahl von zwei Kassenprüfern. Renate Kopf und Ottokar Flindt wurden für ein weiteres Jahr in ihrem Amt bestätigt.

 

Monika Schmitz

 

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Beiträge aus den vergangenen Jahren

 

Notstall

Zehn Tage lang war der Standort des Notstalls in der Heisterbacher Straße verwaist, dann kehrte er frisch restauriert an seinen alten Platz zurück. Seit der letzten Restaurierung 1970, hatten Regen und Spritzwasser den beiden Schwellen arg zugesetzt und gefährdeten die Standsicherheit der historischen Vorrichtung aus dem 18. Jahrhundert. Auf Initiative des Eifelvereins hoben die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs den Notstall Ende September auf einen LKW und transportierten ihn in eine Halle nach Kirchsahr. Dort wurde er von Schreinermeister Bernhard Ohlert, staatlich geprüfter Restaurator im Handwerk und Ludger Werr, Kassierer des Eifelvereins, zerlegt und gereinigt.

von l.n.r: Bernhard Ohlert, Prof. Dr. Dr. Hendrichs und Ludger Werr

Foto: Wilfried Schmitz

Die morschen Schwellen wurden in Absprache mit der Landeskonservatorin Dr. Herzog ersetzt und sämtliche Holznägel erneuert. Nach einem neuen Anstrich wurde der Notstall wieder in die Heisterbacher Strasse gebracht. An Ort und Stelle wurden neue Dachsparren eingepasst und verbrettert. Zum Schluss wurde Dachpappe als Untergrund für den neuen Schiefer und als vorläufige Dacheindeckung aufgebracht. Ludger Werr und Bernhard Ohlert haben zusammen etwa 60 ehrenamtliche Arbeitsstunden für die Restaurierung geleistet. Inzwischen wurde auch das Dach fertig gestellt. Die Schieferarbeiten wurden von Fa. Moeckel aus Iversheim ausgeführt. Einige ältere Münstereifler können sich erinnern, dass noch nach dem zweiten Weltkrieg Pferde und Ochsen in diesem Notstall beschlagen wurden.

Elisabeth Hintzen

 

Goldenen Verdienstnadel für Ludger Werr

Bei der Vorsitzendentagung der Bezirksgruppe Euskirchen des Eifelverein wurde Ludger Werr, Ortsgruppe Bad Münstereifel, mit der Goldenen Verdienstnadel ausgezeichnet. Der Vorsitzende des Hauptvereins Dr. Hans Klein würdigte bei der Übergabe die Verdienste von Ludger Werr. Dieser ist seit 22 Jahren beliebter Wanderführer und als einziger Wanderführer der Ortsgruppe legitimierter Venn-Wanderführer für die C-Zonen. Seit 1993 ist er als sorgfältiger und umsichtiger Kassenwart eine der Hauptstützen des Vorstandes.

von links nach rechts:

Prof. Dr. Dr. Hubert Hendrichs, Ludger Werr, Dr. Hans Klein und Dr. Karl-Heinz Decker

Mit seinen vielfältigen Talenten, seiner ruhigen, sachlichen und kompetenten Art zählt Ludger Werr zu den „Institutionen“ im Verein. So lag u. a. die Erstellung der letzten drei Neuauflage der Wanderkarte Nr. 7 – Bad Münstereifel –weitgehend in seinen Händen. Ebenso kümmerte er sich um die Restaurierung der „Stationen der Sieben Schmerzen Mariens“ von Bad Münstereifel nach Eicherscheid. Dieses Großprojekt zog sich über mehrere Jahre hin. Dank der intensiven Bemühungen von Ludger Werr konnte ein Großteil der Kosten von 37.000,00 € aus Spenden gezahlt werden. Der Vorsitzende, Prof. Dr. Dr. Hubert Hendrichs, gratulierte Ludger Werr für die Ortsgruppe zu dieser verdienten Auszeichnung und äußerte den Wunsch, ihn noch lange zu seinen zuverlässigen Mitstreitern zählen zu dürfen. Bei der Ehrung betonte Ludger Werr, er nehme diese Ehrung auch im Namen seiner Frau entgegen. Ohne ihre Unterstützung sei solch umfangreiche ehrenamtliche Tätigkeit nicht möglich.

M.S.

 

 

Stadttore Namensschilder

 

Dass der Eifelverein Ortsgruppe Bad Münstereifel die Heimatstadt sehr am Herzen liegt hat er in der vergangenen Jahren schon oft unter Beweis gestellt. So ließ er u. a. Kreuzwegstationen restaurieren, dem König Zwentibold auf dem Marktbrunnen neue Insignien beschaffen, Hochwasserkreuze erneuern und vieles mehr. Nun hat er kürzlich für die vier großen Stadttore Namensschilder anfertigen lassen. Jeweils stadtseitig und feldseitig wurden die Schilder von Mitarbeitern des städt. Bauhofs fachmännisch montiert. Und damit wurde sicherlich ein wichtiger Beitrag für die zahlreichen Gäste und die Neubürger der Stadt geleistet, die sich nun viele besser orientieren können. In einer kleinen Feierstunde würdigte Bürgermeister Alexander Büttner dieses erneute Engagement und bedankte sich herzlich beim Vorstand der Ortsgruppe. Besonders erfreut war er über die Tatsache, dass die Ortsgruppe die gesamten Kosten der Maßnahme, über 500,00 € übernommen und somit das fast leere Stadtsäckel geschont hat.

Monika Schmitz

 

 

 

 

 

 

 

 

Besuch im Hänneschen-Theater in Köln am 25. Mai 2007

 

Mit dem Eifelverein Bad Münstereifel unterwegs, waren  32 Kinder der Grundschule Bad Münstereifel mit den Eltern und ihrer Klassenlehrerin Helmi Erken, die Jugendwartin der Ortsgruppe ist. Auch einige Omas und ein Opa hatten die Gelegenheit genutzt und sich mit ihren Enkeln der Gruppe angeschlossen. Im vergangenen Herbst hatte man einen Besuch im Hänneschen Theater in Köln gebucht und nun war es soweit. Schon die Bahnfahrt von Bad Münstereifel nach Köln war für die meisten Kinder ein Erlebnis. Der Fußweg durch die Altstadt zum Eisen-Markt war aufregend für die Kinder und manch ein Erwachsener fragte sich, ob die Kinder wohl alles in „Kölschplatt“ verstehen würden. Eine unbegründete Sorge, wie sich bald herausstellte, denn „Hänneschen in der Formel 1“ war schon von der Handlung her von allen zu verstehen, auch wenn  vielleicht der einen oder andere Ausdruck doch fremd war. Besonders hat neben dem Puppenspiel die aufwendige, liebevoll und originalgetreu gestaltete Dekoration, z.B. der Boxenstopp vom Nürburg Ring, gefallen. Für alle Kinder war dies der erste Besuch im  Stockpuppentheater und alle waren restlos begeistert und kündigten an, beim nächsten mal wieder mit dabei sein zu wollen.

Monika Schmitz

 Foto: von Monika Schmitz

Die Kinder „erobern“ vor dem Hänneschen-Theater das Denkmal von Willi Millowitsch

 

 

Karnevalistische Stadtführung am Karnevalssamstag

Eine gemeinsame Aktion der Eifelverein Ortsgruppe Bad Münstereifel und der Städt. Kurverwaltung war die Karnevalistische Stadtführung am Karnevalssamstag. Der Geschäftsführer der Ortsgruppe Wilfried Schmitz kam in seinem Lieblingskostüm, dem mit 242 Krawatten bestückten „Schlipsenanzug“, um den Gästen „seine Stadt“ etwas näher zu bringen.

Natürlich gab es neben der Stadtgeschichte viel Interessantes über den Karneval  im Rheinland und in der Eifel. Fast 30 Gäste waren am Apotheken-Museum mit los gegangen und unterwegs wuchs die Gruppe noch beträchtlich. Und jeder konnte es sehen und hören, dass es der Gruppe und auch dem Stadtführer Freude machte Karnevalsanektdötchen und lokale Geschichten zu erzählen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die erste

 „Mit dem Eifelverein Bad Münstereifel unterwegs Tour“

konnte als voller Erfolg und gleichzeitig als Abenteuertour verbucht werden. Ein Besuch im Kölner Karnevalsmuseum war angesagt und der Funke der Begeisterung mit der Petra Lentes-Meyer die Gruppe durch das Museum führte sprang schnell über. In den ehemaligen Hallen der Heizungsfirma Buderus wurde 2005 das Museum, mit einer Gesamtfläche von 1.400 qm eröffnet. Der Rundgang durch die Hallen, in einem Teil werden auch die großen Mottowagen für den Rosenmontagszug gebaut und über 16.000 Kostüme für die Zugteilnehmer aufbewahrt, lässt jedem „Karnevalsjeck“ das Herz aufgehen. Das Museum zeigt den Karneval von der Antike über das Mittelalter, die Barock- und Franzosenzeit, den romantischen Karneval, die Kaiserzeit, die Weimarer Republik und den Nationalsozialismus und geht über die Nachkriegszeit bis in die Neuzeit. Neben dem goldenen Delphinwagen in dem 1823 der „Held Karneval“, im ersten Rosenmontagszug der immer um den Neumarkt ging, gefeiert wurde,  steht auch die „Butt-Bütt“ aus der Rosa Sitzung parat. Aus dem Held Karneval wurde erst viele Jahre später der Prinz Karneval und ihm wurden dann 1883 Bauer und Jungfrau zur Seite gestellt.

Phantastisch anzusehen sind die vielen, bunten bleiverglasten Fenster, die Karnevalsbräuche darstellen. Vielfältig ist das mit großen Fleiß archivierte Material. Es umfasst insgesamt 1.111 farbige Motive auf  555 Bildträgern und in 33 Vitrinen zahlreiche Fotos, Dokumente und ca. 6.000 Orden. Wertvolle Lappenclowns aus Porzellan und kunstvolle Einzelstücke an Orden, sowie das „Goldene Protokollbuch“ des „Festordnenden Comitees“ von 1827 brachten die Gruppe zum Staunen. Von liberaler Gesinnung zeugt die Sammlung der Narrenkappen, die „Fastelovendsmötze“: „Gleiche Brüder, gleiche Kappen!“ war damals die Forderung. Am Ende des Rundganges durch die  historische Sammlung schließt sich der Kreis mit einer besonderen Erlebnispräsentation, in Bild und Ton, zum Thema Straßenkarneval. Mit einem fröhlichen „Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien“ verließ die Gruppe das Museum um dann zwei Stunden später Opfer von „Kyrill“ zu werden.

Als man nämlich auf dem Deutzer Bahnhof ankam, war gerade der Zugverkehr wegen des Sturmes in ganz NRW eingestellt worden. Zunächst etwas ratlos, brachten aber einige Telefonate schnell die Lösung. Dirk Becker, vom Reisedienst Becker in Bad Münstereifel, erklärte sich trotz der widrigen Witterungsbedienungen bereit die Gruppe in Köln-Deutz abzuholen. Und so kamen sie dann gut zwei Stunden später als geplant, jedoch gut gelaunt -und Dirk Becker sehr dankbar- sicher zu Hause an.

Monika Schmitz

Foto:Rainer Krux

 

Mitgliederversammlung am 20.01.2007

 

Satzungsgemäß hatte der Vorsitzende der Eifelverein Ortsgruppe Bad Münstereifel Prof. Dr. Dr. Hubert Hendrichs zur jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen und freute sich, dass die Verlegung auf den Samstagnachmittag, mit der Einladung zu Kaffee und Kuchen, so gut angenommen wurde. 65 Mitglieder waren der Einladung gefolgt und hörten interessiert die Bericht der Fachwarte und den Kassenbericht.  Noch ehe der Vorsitzende in die Tagesordnung einstieg, berichtete er über die Verleihung der „Goldenen Verdienstnadel“ an Monika Schmitz im letzten  Mai, und würdigte das besondere Engagement von Wilfried Schmitz bei der Aufstellung des Hochwasserkreuzes, an der alten Eibe bei der Friedhofsbrücke, im November 2006. Es folgt die Ehrung von Mitgliedern, bei der Marlies Hengesbach und Andreas Schiffer für 25-jährige ununterbrochene Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden. Stocknägel für 1400 Wanderungen erhielt das Ehepaar Ludger und Anna Werr. Mit 27.350 km erwanderten Kilometern überholte Anna Werr ihren Mann mit 61 km. Ludger Werr brachte es bei den 1400 Wanderungen immer noch auf 27.289 km.  Aus den Tätigkeitsberichten erfuhren die Anwesenden das daß vergangene Vereinsjahr sehr erfolgreich verlaufen ist. So hatten mit 2784 Teilnehmern 532 Wanderfreundinnen und Freunde mehr als 2005 an 189 Wanderungen teilgenommen und dabei 3212 km zurückgelegt. Die angebotenen Wanderurlaube fanden großen Anklang und entsprechend erfreulich waren die Teilnehmerzahlen auf Mallorca, im Ostharz, im Gartenreich Dessau-Wörlitz, in Thüringen und bei der Wanderwoche unter dem Motto „Maare und mehr“ in der Eifel. Bei den Heimatkundlichen und anderen Stammtischen im Johannistor konnte wieder eine große Gästeschar begrüßt werden, und alle Busfahrten waren ausgebucht.  Besonders erwähnt wurde auch der 106. Deutsche Wandertag, bei dem Bad Münstereifel Nebenaustragungsort war und für den 14 Wanderungen und Busfahrten von Wanderführern der Ortsgruppe durchgeführt wurden. Höhepunkt war der Besuch der Abschlussveranstaltung in Prüm, wobei eine Gruppe auch am Festumzug teilnahm. Es folgten die Berichte des Schatzmeisters Ludger Werr, dem die Kassenprüfer höchstes Lob aussprachen, des Heimat-und Kulturwartes Joseph M. Ohlert, des Naturschutzwartes Stefan Seifert, des Wanderwartes Dr. Albrecht Oßwald, der Jugendwartin Helmi Erken, des Sozialwartes Horst Rieve und des Wegewartes Josef Schwarz. Lobend erwähnt wurde auch die Arbeit des Medienwartes Peter Horn, der die Internet-Seite der Ortsgruppe stets auf dem neuesten Stand hält. Nach weiteren Ausblicken auf die zahlreichen Aktivitäten des Jahres 2007, u. a. werden neben zahlreichen Wanderungen, 10 Mehrtagestouren, eine Ferienradwanderung, Busfahrten, Tagestouren, Museumsbesuche und ein Besuch im Kinderstück des Hänneschen-Theater angeboten. Die beiden Kassenprüfer Renate Kopf und Ottokar Flindt wurden für ein weiteres Jahr in ihrem Amt bestätigt.

Monika Schmitz

Bericht von der Johannisweinsegnung

Im Dezember 1983 wurde das Johannistor Vereinsheim der Eifelverein Ortsgruppe Bad Münstereifel. Heimat- und Kulturwart Joseph M. Ohlert regte an, den alten Brauch der Segnung des Johannesweines, in der hl. Messe am 27.Dezember, wieder aufleben zu lassen. Die Legende berichtet, dass hl. Johannes der Evangelist, der Lieblingsjünger Jesus, mit vergiftetem Wein umgebracht werden sollte. Er segnete den Wein und konnte ihn unbeschadet trinken. Daher wird er immer mit einem Kelch mit einer Schlange und einem Buch dargestellt. Der am Johannistag gesegnete Wein, die so genannte „Johannisminne“ galt als Heilmittel gegen Fieber und Besessenheit. Sie wird mit dem Trinkspruch „Trinket die Liebe des Johannes“ gereicht. In der Eifel ist der Brauch eher selten. Nur in Prüm und Kreuzweingarten soll er praktiziert worden sein. In Trier wurde bis 1918 am 27. Dezember in der hl. Messe ein Löffelchen des Johannesweines ausgegeben. In Weinbaugegenden, der Rhein-Main-Region, dem Rheingau, um Frankfurt und an der Mosel besteht die Sitte heute noch.

Auch in Olpe, Rhöndorf und den Kirchen St. Cyrakus und St. Peter und Paul in Marburg wurde die Segnung des Johannesweines wieder eingeführt. In der Schlosskapelle in Marburg zeigt ein 600 Jahre altes Fresko den Evangelisten, wie er mit erhobener Rechten den Kelch segnet, den seine Linke hält. Oft wird der gesegnete Wein auch mit nach Hause genommen, wo Kranke ihn im Vertrauen auf die Fürbitte des Heiligen trinken. Die Teilnehmer der Gedenkmesse nehmen den gesegneten Wein mit ins Johannistor und genießen ihn dort beim gemütlichen Beisammensein, zu Füßen der eigens für das Vereinsheim geschaffenen Johannesfigur. Der Eifelverein ist dem damaligen Oberpfarrer Josef Scherer dankbar, dass er den Brauch wieder eingeführt hat und freut sich, dass auch Pastor Thomas Bahne ihn weiterführen will.

Monika Schmitz

 

 

 

 

 

 

Kreuz  an der alten Eibe

Wieder einmal hatte die Eifelverein Ortsgruppe Bad Münstereifel ein „freudiges Ereignis“ zu   feiern, nämlich die Einweihung der Replik des Kreuzes, das an der alten Eibe an der Friedhofsbrücke stand. Heimat- und Kulturwart Joseph Matthias Ohlert konnte neben Bürgermeister Alexander Büttner und dem Bauamtsleiter Josef Laqua viele Mitglieder und Freunde des Eifelvereins begrüßen. In seiner Ansprache erwähnte er, dass die Ortsgruppe nun zum wiederholten Male dem Auftrag der Gründer von 1890 gerecht geworden wäre, die den Verein ursprünglich als Verschönerungsverein gegründet und als Ziel die Verschönerung der Stadt und der Umgebung auf ihre Fahnen geschrieben hatten.  Nach der Restauration der Fußfälle zum Michelsberg, der Erneuerung des Johanniskreuzes in der Johannisstraße und der Wiederherstellung der „Sieben-Schmerzen-Stationen“ nach Eicherscheid konnte Kaplan Domagoj Vuletic jetzt das neue Kreuz, dass an die Erftflut vom 3. September 1749 erinnert, einweihen. Laut Ratsprotokoll wurden bei der Flut „ohnaussprechlicher Schaden“ an Brücken, Straßen und Land angerichtet. Möglicherweise wurde dabei auch eines der Vorgängerkreuze weggerissen. Das letzte Kreuz war vor einiger Zeit mutwillig zerstört worden. Gemäß eines Beschlusses der Mitgliederversammlung gab die Ortsgruppe ein neues Kreuz in Auftrag. Steinmetzmeister Peter Strunk stellt aus Basalt den Kreuzschaft und  Kunstschmiedemeister Hans-Josef Jonas die auf dem Schaft stehende Kugel mit einem Kreuz her. Mit der Erneuerung des Hochwasserkreuzes wurde die Ortsgruppe abermals ihrem Slogan „Mehr als ein Wanderverein“ gerecht. Dies sah auch Bürgermeister Büttner so, der das vorbildliche Engagement des Eifelvereins in vieler und besonders in Kulturhistorischer Hinsicht lobte.

Monika Schmitz

 

Frühjahrstagung des Eifelvereins 2006

Ehrungen und Auszeichnungen

 

Für zwei Mitglieder der Eifelverein Ortsgruppe Bad Münstereifel war der 13.Mai. 2006 ein  besonderer Tag. Bei der Frühjahrstagung des Hauptvereins, die in diesem Jahr in Brühl statt fand, wurden Monika Schmitz und Josef Schwarz mit Verdienstnadeln ausgezeichnet. Josef Schwarz erhielt die Silberne Verdienstnadel für seine Engagement als Wanderführer, als kommissarischer Wegewart und seit 2003 als Wegewart. Seit 1988 ist Josef Schwarz als Wanderführer tätig und 1998 wurde ihm die Grüne Verdienstnadel verliehen.

Monika Schmitz wurde als erstes weibliches Mitglied  der Ortsgruppe mit der Goldenen Verdienstnadel ausgezeichnet. Seit 26 Jahren ist sie Mitglied und Wanderführerin in der Ortsgruppe. Im Oktober 1981 übernahm sie kommissarisch die Kassenführung und wurde im Januar 1982 zur Kassenwartin und Pressewartin gewählt. Von 1992 – 2000 war sie äußerst engagierte Vorsitzende und führte den Verein mit großem Geschick zu neuer Blüte. In der Zeit ihrer Vorstandsarbeit veranstaltete die Ortsgruppe zwei Großveranstaltungen: 1990 die Frühjahrstagung und gleichzeitig das 100-jährige Bestehen der  Ortsgruppe.

Als Vorsitzende war sie die Organisatorin des 110-jährigen Bestehens im Jahr 2000. 76 Mitglieder arbeiteten unter ihrer Regie und verköstigten unzählige Vereinsfreunde, Mitglieder und Gäste. Monika Schmitz gestaltete mit ihren Ideen, den von ihr geschriebenen und z. T. auch von ihr vorgetragenen Sketchen den Eifeltag und den Heimatabend und führte dabei, gleich wie vor 10 Jahren, heiter durch das Programm. Ebenso wurde in ihrer Amtszeit die Schrift „Schöne Eifel – Bad Münstereifel“ neu aufgelegt. Dank der guten Kontakte von Monika Schmitz wird der handliche Stadtführer in vielen Geschäften angeboten und wurde so in kurzer Zeit zu einem echten Renner. Zum allgemeinen Bedauern mußte Monika Schmitz 2001 den Vorsitz aus beruflichen Gründen abgeben. Sie blieb jedoch als Sozialwartin im Vorstand und seit 2003 ist sie wieder Pressewartin und Schriftführerin.

Seit 1992 veranstaltet sie jährlich , neben ihren Wanderungen, mind. Fünf Besichtigungen, Führungen oder Schiffstouren, bei denen die Geselligkeit immer eine große Rolle spielt. Nichtalltägliche Exkursionen sind auch heute noch ihr Steckenpferd.  Außerdem ist sie kompetente Ansprechpartnerin der Geschäftsstelle und im 12. Jahr beliebte „Johannistorwirtin“, die bedient, die Vortragsabende betreut und die Gäste z.B. an Neujahr „bekocht und bebackt“. In allen Bereichen vertritt Monika Schmitz den Eifelverein und seine Interessen mit Herz und Seele, ohne dabei ihre Bodenständigkeit zu verlieren. Man kann es mit wenigen Worten zusammenfassen: In unserer Stadt ist Monika Schmitz der Eifelverein und ein echter Glückstreffer für den Verein, der die hohe Auszeichnung voll und ganz verdient hat.

Geehrte von anderen Ortsgruppen und der zweite von links ist Dr. Hans Klein, der Vorsitzende des Hauptverein, der die Ehrungen vorgenommen hat

 

 

 

Mitgliederversammlung am 27.01.2006

Satzungsgemäß hatte der Vorsitzende der Eifelverein Ortsgruppe Bad Münstereifel Prof. Dr. Hubert Hendrichs zur jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen und freute sich, dass er, trotz den widrigen Witterungsbedingungen, noch 42 Mitglieder im St. Josefshaus begrüßen konnte. Gleich zu Beginn der Versammlung stand die Mitgliederehrung auf der Tagesordnung. Mit der „Grünen Verdienstnadel“ wurde Helmut Ruß ausgezeichnet und Heinz Hochgürtel und Josef Schwarz erhielten die „Silberne Verdienstnadel“ für ihre besonderen Leistungen. Für 25jährige Vereinsmitgliedschaft wurden ausgezeichnet: Franz David, Erna Efferz, Peter Inderka, Krista Knott, Wolfhard Lorenz, Anna Mies, Hedwig Nießen und Ingrid Duisberg. Stocknägel für 1250 und 1300 Wanderungen erhielten Anna Werr, die 25341 km erwanderte und damit ihren Mann Ludger mit 84 km überholte. Ludger Werr brachte es auf 25257 km.

Aus den Tätigkeitsberichten erfuhren die Anwesenden das daß vergangene Vereinsjahr sehr erfolgreich verlaufen ist. So hatten 2252 Wanderfreundinnen und Freunde an über 140 Wanderungen teilgenommen und dabei 2212 km zurückgelegt. Die angebotenen Radwanderungen fanden großen Anklang und groß waren die Teilnehmerzahlen beim Wanderurlaub auf Mallorca, in Dresden, im Elbsandsteingebirge und bei der siebentägigen Tour durch die schöne Eifel nach Trier. Bei den Heimatkundlichen und anderen Stammtischen im Johannistor konnte wieder eine große Gästeschar begrüßt werden, und alle Busfahrten waren ausgebucht. Unter dem Motto „Öfter mal was Neues“ wurde der Radio-Teleskop-Wanderweg gekennzeichnet und unter der Leitung von Ludger Werr drei neue Bänke an der Waldkapelle „Decke Tönnes“ aufgestellt. 

Es folgten die Berichte des Schatzmeisters Ludger Werr, dem die Kassenprüfer höchstes Lob aussprachen, des Heimat-und Kulturwartes Joseph M. Ohlert , des Naturschutzwartes Stefan Seifert,  und des Sozialwartes Horst Rieve. Lobend erwähnt wurde auch die Arbeit des Wegewartes Josef Schwarz und die des Medienwartes Peter Horn, der die Internet-Seite der Ortsgruppe stets auf dem neuesten Stand hält. Als Gäste erläuterten Martin Jonas die Arbeit des Heimatkundlichen Geschichtskreises der Ortsgruppe und der Leiter der Städt. Kurverwaltung Hajo Dederichs berichtet über die umfangreichen Aktivitäten anlässlich des 106. Deutschen Wandertages im Juli diesen Jahres.

In Bad Münstereifel, als Nebenaustragungsort, werden in 5 Tagen 14 Wanderungen und Fahrten angeboten, die alle von Eifelvereinsmitgliedern geleitet werden. Hajo Dederichs dankte besonders Wilfried Schmitz, der die Streckenführungen und die Titel ausgearbeitet hat. Jugendwartin  Helmi Erken und Naturschutzwart Stefan Seifert werden in diesem Jahr verstärkt die Jugendarbeit in der Ortsgruppe aktivieren. Bei den Gemeinschaftsaktionen wird es weniger ums Wandern gehen, sondern die Kinder sollen durch kleine Waldabenteuer, Basteln und Arbeiten mit Naturmaterialien, in den Naturerlebnisgruppen oder durch die Anlage eines Kräuter- und Gemüsegartens die Natur besser kennenlernen. So findet schon am 01.02.06 die erste Gemeinschaftsaktion statt, bei der die Kinder im Wald die voll mechanisierte Holzernte mit „Harvester und Forwarder“ miterleben können. Nach weiteren Ausblicken auf die zahlreichen Aktivitäten des Jahres 2006, im Veranstaltungsplan werden über 200 angeboten, stand die Neuwahl eines Wanderwartes und die Wahl von zwei Kassenprüfern an. Als Wanderwart wurde einstimmig Dr. Albrecht Oßwald gewählt, der damit den Vorstand wieder vervollständigt. Die beiden Kassenprüfer Renate Kopf und Ottokar Flindt wurden für ein weiteres Jahr in ihrem Amt bestätigt.

Monika Schmitz

 

 

Foto auf dem von links nach rechts Prof. Dr. Hubert Hendrichs, Heinz Hochgürtel, Almut Koßmann - die für ihre Mutter Krista Knott die Urkunde und die Ehrennadel entgegen nahm - und der neue Wanderwart Dr. Albrecht Oßwald zu sehen sind.

 

 

 

1. Aus dem Eifelverein

2. Eifelverein stiftet neue Sitzbänke

3. Ernennung zum Ehrenmitglied

4. Baumpflanzaktion


 

Neue Sitzbänke am "Decke Tönnes"

 

Neue Sitzbänke, mit Rückenlehnen, stiftet die Eifelverein Ortsgruppe Bad Münstereifel vor der Waldkapelle „Decke Tönnes“. Nachdem in den letzten Jahren immer wieder von mutwilliger und sinnloser Zerstörungen am „Decke Tönnes“ zu lesen war und auch über die entsprechenden Restaurierungsmaßnahmen berichtet wurde, beschloss der Vorstand des Eifelverein für Pilger und Wanderer neue Bänke aufzustellen. Die alten Sitzbänke, aus Halbstämmen hergestellt, waren schon lange marode und so wurde unter der Leitung und der tatkräftigen Mitarbeit von Kassenwart Ludger Werr drei neue Bänke, bisher waren es nur zwei, in Angriff genommen. Naturschutzwart Stefan Seifert übernahm die Beschaffung des entsprechenden Eichenholzes, und in Zusammenarbeit mit dem städt. Bauhof und der Zimmerei Behrens wurden die Bänke hergestellt und an der Waldkapelle montiert. Nun laden, neben der ebenfalls von der Eifelverein Ortsgruppe errichteten Schutzhütte, drei bequeme Bänke an der Waldkapelle „Decke Tönnes“ zum besinnlichen verweilen ein.

 

 

 

Ernennung zum Ehrenmitglied für

Hans-Bert Neunheuser

 

Hans-Bert Neunheuser, geb. am 12.04.36, wohnhaft in Schönau. Ist seit 1983 Mitglied unserer Ortsgruppe.

Seit 1985 war Hans Bert Wanderführer und Wegewart der OG. Außerdem bekleidete er seit 1993 das Amt des stellvertr. Vorsitzenden.

Er war immer ein zuverlässiger  Mitstreiter, der über seine Ämter hinaus

stets da war, wenn „ Not am Mann“ war. Außerdem war er ein Organisationstalent, das keine Berührungsängste kannte. Seine handwerkliche Geschicklichkeit konnte man nicht hoch genug bewerten.

Ob es z.B. darum ging einen Bagger zu fahren oder einen fahrbaren Schweine- oder Gänsestall zu bauen. Hans-Bert Neunheuser konnte einfach alles. Bei den Großveranstaltungen 1990 und 2000, aus Anlass des 100 und 110jährigen Bestehens der Ortsgruppe, war Hans Bert der „Mann für alle Fälle“, der sich auskannte und immer Hilfe wusste. Als Wanderführer war es sehr beliebt, wegen seiner ruhigen Art und auch weil er besondere Strecken aussuchte und auch, weil er immer für eine Überraschung gut war. Ebenso war er als Wegewart tüchtig und als stellvert. Vorsitzender ein loyales Vorstandsmitglied. Es hat Freude gemacht mit ihm zu arbeiten, und der Vorstand ist betrübt, das er nun aus gesundheitlichen Grüßen seine Ämter niederlegt. Der Vorsitzende Wilfried Schmitz dankt ihm von Herzen und wünschen ihm alles Gute, viel Gesundheit und noch viele schöne Jahre mit seiner lieben Erika und mit Marvin, seinem Enkelchen, dem jüngsten Mitglied der Ortsgruppe Bad Münstereifel.

H.-B. Neunheuser in der Bildmitte.

Monika Schmitz

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Baumpflanzaktion

Der Vorstand der Eifelverein Ortsgruppe Bad Münstereifel weiß, dass Tradition verpflichtet. Seit über 10 Jahren gibt es immer Aktionen um den jeweiligen „Baum des Jahres“. Die Stiftung „Deutscher Wald“ hat für das Jahr 2004 die Weißtanne zum „Baum des Jahres“ ernannt. Und so traf sich der Vorstand um unter fachkundiger Leitung des Naturschutzwartes Stefan Seifert Weißtannen zu pflanzen. In der Nähe des Hermann-Decker-Weges wurden die Bäume in einem eingezäunten Areal zu vielen Schwestern und Brüder in den gut vorbereiteten Boden gebracht. In diesem Bereich soll später einmal eine Baumsammlung der verschiedensten Nadelhölzer entstehen. Weil für das heimische Rot- und Rehwild die Tannenspitzen ein besonderer Leckerbissen und die jungen Bäume daher in „freier Wildbahn“ sehr gefährdet sind, war vor der Pflanzung die Eingatterung der Parzelle erforderlich. Gut eingepflanzt und geschützt können die jungen Bäume nun ungestört dem Himmel entgegen wachsen. Die Baumreihe im „Unteren Zeres“, die vor Jahren auch im Rahmen einer Baumpflanzaktion von der Ortsgruppe angelegt wurde ist leider nicht ungestört.

Auf dem Foto: Andreas Schmitz  (links) und Renate und Norbert Knopf

In der Vergangenheit wurden öfters Bäume abgeknickt oder so beschädigt, dass sie nun ausgewechselt werden mussten. Ebenfalls unter der Leitung des Naturschutzwartes Stefan Seifert trafen sich Wanderführer und Vorstandsmitglieder um 16 Bäume auszutauschen. Stefan Seifert hat virusresistente Sorbusarten wie Speierlinge, Elz- und Mehlbeere besorgt. Andreas Schmitz hob mit einem kleinen Bagger in dem steinigen Gelände die Pflanzlöscher aus und die Freiwillige Feuerwehr schlemmte die frisch gesetzten Bäume gut ein. Nun hofft der Vorstand, dass die Bäume in Ruhe wachsen können und dann den Vögeln zum Nutz und Schutz und den Menschen zur Erbauung dienen können.

Monika Schmitz

Peter Horn, Bochum, Medienwart des Eifelvereins OG Bad Münstereifel

 

 
Peter Horn , www.eifelverein-bad-muenstereifel.de